Folge 25: KI in der regionalen Zukunftsarbeit
Shownotes
Mehr Infos: https://www.agenda-zukunft.at/themen/ki-in-der-regionalen-zukunftsarbeit
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00:00:02:
00:00:05: Der Podcast mit innovativen Impulsen zum gemeinsamen Gestalten für Menschen aus den Gemeinden von übermorgen.
00:00:13: Mit und von Agenda Zukunft, dem Referat Regionale Zukunftsgestaltung des Landes Oberösterreich und dem Regionalmanagement Oberösterreich.
00:00:37: Zukunft hören.
00:00:39: Hier geht es um Gemeinde und Regionalentwicklung, und um innovative Zukunftskonzepte.
00:00:49: Diesmal beschäftigen wir uns mit dem Thema Künstliche Intelligenz in der regionalen Zukunftsarbeit.
00:01:07: Ihr künstlicher Intelligent ist längst im Alltag vieler Menschen angekommen – privat wie beruflich!
00:01:13: Und auch Gemeinden und Vereine stellen sich die Frage, wie man mit diesem Thema am besten umgeht?
00:01:20: Eben kann KI ehrenamtliche und Verwaltungen entlasten, kann sie helfen Bürgerinnen und Bürger besser einzubinden oder kommunale Entscheidungen auf eine bessere Grundlage zu stellen?
00:01:34: Und ganz wichtig – wo liegen dabei die Grenzen oder auch rechtliche Stolpersteine.
00:01:40: Das Referat für regionale Zukunftsgestaltung in Oberösterreich hat sich genau diesen Fragen gewidmet und zwar an einem aktuellen Leitfaden KI in der regionalen Zukunftsarbeit.
00:01:52: Dieser Leitfaden soll zeigen, anhand ganz konkreter Beispiele aus ganz Österreich wo KI heute schon einen echten Mehrwert in die Gemeinde Arbeit bringt aber auch wo Vorsicht geboten ist und kritisches Hinterfragen notwendig ist etwa beim Datenschutz oder beim Ressourcenverbrauch.
00:02:12: Verfasst hat diesen Leitwaden Florian Sturm von der Firma Loop III.
00:02:17: Er ist Informatiker und gleichzeitig im Agenda-Zukunft Netzwerk als Prozessbegleiter aktiv.
00:02:23: Regionalentwicklung beschäftigt ihn auf mehreren Ebenen.
00:02:28: Johannes Meinhard vom Zukunftthören Podcast Team hat ihn getroffen.
00:02:34: Wo sieht Florian Sturm konkrete Anwendungsgebiete für künstliche Intelligenz in Gemeinden?
00:02:40: Was sollte man möglichst vor dem Einsatz von KI bedenken,
00:02:44: Und wie kommt
00:02:45: man eigentlich am besten
00:02:47: ins Konkrete anwenden?
00:02:49: Natürlich haben die beiden auch über kritische Aspekte und Entwicklungen gesprochen.
00:02:53: Und über die Frage, wie dieser Leitfaden eigentlich zustande gekommen
00:02:57: ist.
00:02:58: Florian den Leitfahrten durchzieht eigentlich eine recht klare Haltung.
00:03:02: Kai is jetzt kein Wundermittel aber auch kein Däufelszeug.
00:03:05: Es ist ein Werkzeug das an den richtigen Stellen eingesetzt an Mehrwert bringt.
00:03:10: Das man aber wirklich kritisch hinterfragen muss.
00:03:13: Wie stehst du jetzt... auch ganz persönlich zum Thema KI?
00:03:17: Danke für die Frage, bin natürlich selber vor meinem Hintergrund her ein Tiller und insofern eine Techie eigentlich schon immer gewesen.
00:03:26: Wir faszinieren eigentlich solche Sachen neue Technologien.
00:03:30: Insofern ja Faszination gleichzeitig war aber schon immer kritisch eben auch zu diesem Thema damals schon im Studium.
00:03:40: da gibt es immer auch eine Machtkomponente.
00:03:43: Da hat mir z.B.
00:03:44: immer das Thema Open Source interessiert und auch diese geopolitischen Sachen, die da jetzt passieren wenn man sie abhängig macht von Betreibern, von Technologie.
00:03:56: Und insofern habe ich diesen kritischen Blick drauf und dann sowieso ein bisschen dieses.
00:04:00: also was da alles ein Hype unterwegs ist Was da versprochen wird Ganz viele Marketing-Spreches da draußen.
00:04:08: Also auch diesen kritischen Blick ganz stark.
00:04:11: Warum soll man sich fürs Gemeinde mit dem Thema künstliche Intelligenz auseinandersetzen.
00:04:16: Warum ist das aktuell gerade so wichtig?
00:04:19: Das merkte ich jeder selber, es ist einfach total da das Thema.
00:04:22: Es überrollt uns fast ein bisschen.
00:04:25: wir sind ja jetzt schon ständig mit so KI-Texten, mit Grafiken konfrontiert eigentlich.
00:04:31: Es nutzt ja schon jeder und jeder nutzt sich auch.
00:04:33: Es ist super praktisch.
00:04:35: Ist eh lustig in die drei vier Jahre was es jetzt gibt.
00:04:37: also es ist Wahnsinn wie schnell sie das entwickelt hat.
00:04:40: Und auch in der Gemeinde ist man natürlich konfrontiert.
00:04:42: Es gibt natürlich Bürger, Bürgerinnen Anfragen aber auch dieser Wunsch noch die Potenziale zu nutzen.
00:04:50: Da gibt es eben ein Potenzial für Automatisierungen zum Beispiel von nervigen Aufgaben in der Gebäude oder in der ehrenamtlichen Arbeit und das sollte man natürlich nutzen ganz klar.
00:05:02: Jetzt ist das Thema so da.
00:05:05: Man soll auch eine Haltung dazu entwickeln.
00:05:07: Man muss es ausprobieren, damit man weiß was kanns denn gut und was nicht.
00:05:12: Und wo nutze ich's?
00:05:14: Wo hilft's mir?
00:05:15: Wo ist das vielleicht eher hinterlich?
00:05:17: Wo verlerne ich dann der Durchwars oder wo zerstört sich der Vertrauen, dass ich aber aufbauen will?
00:05:24: Du hast dir für den Leitfaden mit fünf Zehenexperten und Expertinnen gesprochen von Vorarlberg bis Wien sogar darüber hinaus.
00:05:35: Was hat dir am meisten überrascht dabei?
00:05:36: Ja, also das eine ist mal... Ich bin mit fünfzehn Leuten geredet.
00:05:39: Aber ich hätte eigentlich mit was nicht fünfzig oder so reden können.
00:05:43: Es gibt inzwischen sehr viele Leute die sich mit denen beschäftigen und die coole Sachen machen.
00:05:48: Und das hat mich auch ein bisschen überraschter weil ... Es gibt's ja noch gar nicht so lange.
00:05:54: Also es gibt jetzt diese, also in den vor drei, vier Jahren hat eben JGPD das erste Sprachmodell mit dem Margetten hat können veröffentlicht.
00:06:02: Natürlich gibt's das Thema, das große Thema schon länger aber so richtig ist erst vor drei oder vier Jahren gestartet.
00:06:08: und wie verbreitet das jetzt schon?
00:06:09: Wie viele Leute es schon gibt?
00:06:10: Wie viel Gemeinden sie damit beschäftigen?
00:06:12: Und jetzt mal wenn man mit ihm redet dann kommt man nur auf zwei, drei, vierspannende Beispiele wo er sagt ah das müsste ich eigentlich nach recherchieren.
00:06:19: Also mir ist die Zeit natürlich ein bisschen zu kurz geworden, aber ja.
00:06:21: Oder es ist einfach überforderndes Feld.
00:06:24: also wie passiert?
00:06:26: Dann war noch spannend dass eben wirklich einzelne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung den Unterschied ausmachen.
00:06:34: Es gibt Leute die sagen mal das sagt man, das finde ich spannend.
00:06:37: da tue mich eine Tigern.
00:06:39: und zum Beispiel der Region vor der Landfeldkirche oder Auch in Bayern, Aschaffenburg gibt es einfach Verwaltungen die das schon wahnsinnig nicht viel machen oder Gremsmünster und du auch einfach überraschend wie groß der Unterschied da sein kann.
00:06:56: Was nur ganz spannend war finde ich eben dass auch oft gar nicht so im ersten Schritt gar nichtso darum geht dass es technisch aufwendig ist sondern es geht ja einfach drum dass ihr eine kreative Idee habt.
00:07:07: Das muss gar nicht kompliziert sein Es ist einfach vielleicht ein unkonventionelles Unkonventionelle Idee und die dann umsetzen.
00:07:16: Und genau habe ich einige spannende Sachen
00:07:18: gehört.".
00:07:19: Es hängt also in der Gemeindearbeit auch von den einzelnen Personen ab, wie interessiert oder offen sie sich einem Thema wie KI widmen möchten?
00:07:30: Und was auch schon gut hörbar war – es handelt sich um ein Feld das sich unglaublich schnell verändert!
00:07:36: Für den Leitfaden KI in der regionalen Zukunftsarbeit musste man Aber auf einige Arbeits- oder Anwendungsfelder konzentrieren.
00:07:45: Welche sind das?
00:07:46: Worum geht es jetzt eigentlich in diesem Leitfaden?
00:07:49: Der grundsätzliche Rahmen von dem Ganzen ist ja KI in der regionalen Zukunftsarbeit, das ist dann auch wieder ein bisschen ein Fokus also nicht generell alles KI und alles was in der Verwaltung möglich ist sondern es geht um die Zukunftsarbeit weil natürlich auch in der Zukunft.
00:08:06: da haben wir fünf Kapitel erstellt quasi das sind fünf Kapitel aufgeteilt.
00:08:14: KI kann Freiwillige und Ehrenamtliche unterstützen, KI kann dabei unterstützend Bürgerinnen und Bürger zu informieren und ihnen helfen sich einzubringen, KI können helfen bessere Entscheidungen zu treffen, KI kan datensichtbar und verständlich machen und dass Kapitel KI verantwortungsvoll und fair einsetzen.
00:08:36: also das heißt fünf Kapiteln davor und danach einfach nur Schlüsselbegriffe, Glossar, so ein bisschen Tipps zum Anfang in Links und Verweise.
00:08:46: Also das war jetzt einfach unser Versuch, das einmal zu kategorisieren was da so unterwegs ist im KI-Feld welche Beispiele und in diesen fünf Kapiteln beziehungsweise vier Anwendungsfeldern also das fünfte Kapitel verantwortungsvollen vier Einsätzen ist mehr so ein ethischer Rahmen.
00:09:03: Da haben wir immer probiert dass man einerseits so bittl theoretisch erklären um was geht's Was ist da dabei?
00:09:10: Was ist der
00:09:11: gemeint?".
00:09:12: Und dann haben wir ganz schnell geschaut, was für Beispiele gibt es.
00:09:15: Da habe ich eben ganz viel mit Gemeinden geredet, Regionen in ganz Österreich und darüber hinaus.
00:09:21: Was gibt's für Beispiele wie das schon innovativ angewandt wird?
00:09:26: Dann auch geschaut dass man ein zwei konkrete Tipps ausarbeiten wo man die Möglichkeit hat das einfach mal auszuprobieren.
00:09:33: also recht niederschwellig
00:09:36: Wie kann KI zum Beispiel freiwillige und erneutliche unterstützen?
00:09:39: Ja, das ist vielleicht das Thema, dass man eh schon ganz viel merkt und ganz viel schon erlebt hat.
00:09:47: Da geht es um einfache Texterstellungen wenn sie eine Einladung braucht, wenn sie ein Zeitungsbericht braucht also einfach einen Prompt um so ein Sprachmodell einfach um einen Text zu beauftragen oder Flyer gibt's ja auch die Möglichkeit gerade in den großen Sprachmodellen, dass sich Grafiken erstellen lässt Flyer-Bilder zu einem gewissen Thema.
00:10:10: Also im Endeffekt geht es darum, dass man wirklich ehrenamtlichen Arbeit abnimmt um sie dann auf die wesentlichen dienen in der Vereinstität.
00:10:19: Genau
00:10:19: ja das ist immer so.
00:10:20: der Fokus!
00:10:21: Es geht nicht drum, dass meintest irgendwie Mitarbeiter mit betterinnen Einsportes.
00:10:25: Das ist aber beim Ehrenamt sowieso illusorisch.
00:10:27: da gibt's ehezu wenig Leute die die Arbeit machen sondern es geht darum nervige Aufgaben effizienter wegzuoptimieren, mehr oder weniger oder schneller zu machen.
00:10:40: Beim zweiten Kapitel geht es dann um das Thema der Bürgerinnenbeteiligung.
00:10:45: Bürgerinnen informieren ihnen zu helfen sich einzubringen.
00:10:51: was hast du dafür spannende Beispiele gefunden?
00:10:54: Ja da gibt's einige spannende beispiele.
00:10:57: auch etwas auf der Hand liegt was jetzt schon einige Gemeinden machen ist zum Beispiel Eine Unterstützung fürs Bürgerservice, Chatbots.
00:11:07: zum Beispiel in Grems Münster wird das schon länger eingesetzt.
00:11:10: Genau wo es einfach die Mitarbeiterinnen entlastet, wo man einfach ein zusätzliches Interface hat um Bürger-Bürgerinnen zu informieren auf niederschwellige Art und Weise.
00:11:23: Und dann gibt's aber noch andere Beispiele z. B. Linz.
00:11:25: Hamms haben zwei Studierende.
00:11:27: Die waren motiviert von der JCU und haben ein Politik-Taschboard entwickelt, wo man die Gemeinderatsprotokolle durchsuchen kann.
00:11:35: Weil die sind ja am meisten im PDF-File auf der Homepage.
00:11:39: Und die haben das jetzt für Linz einmal gemacht, dass wir das wirklich auch mit einem Sprachmodell einfach mit dem Chat durchsachen können.
00:11:45: Ach eine coole Idee um Politiker ein bisschen transparenter zu machen!
00:11:49: Wie kann KI jetzt ganz konkret zum Beispiel in Beteiligungsworkshops unterstützen?
00:11:54: Also, da gibt es auch schon Erfahrungen.
00:11:56: Das Land Verrall bekommt ja schon einiges gemacht.
00:11:58: oder die Stadt Wien.
00:11:59: Ich habe jetzt konkret ein Beispiel von der Stadt Wyn herausgenommen, die am April zwei Tools getestet hat.
00:12:06: Bei Amtool ist so die Unterstützung beim Transkribieren von gesprochene Rückmeldungen, Transkriberen, Clustern, Analysieren zum Teil auch übersetzen mit einem Europäischen Tool das heißt Dembrain.
00:12:22: Und die haben auch ein anderes Tool ausprobiert, wo es um Visualisierungen geht.
00:12:27: Also wie kann man Ideen
00:12:29: z.B.,
00:12:29: da ist man einen Straßenzug gegangen, wie man den Fußgängerinnen freundlich machen kann, begrünen und so?
00:12:38: Da war ein Tool, in dem man das dann futuristisch sich schnell darstellen hat lassen können.
00:12:43: Und da war also die Idee, wie unterstützt er es, indem man das schnell sehen kann!
00:12:48: Ein sehr spannendes Themenfeld finde ich ist, wenn die KI unterstützt bessere Entscheidungen zu treffen.
00:12:54: Das heißt auf Basis von Daten, die die Gemeinde hat.
00:12:58: Welche Beispiele hast du da gefunden?
00:13:01: Wie kann
00:13:01: man sich das vorstellen?
00:13:02: Ja bei dem Punkt ist es so sagen, die Entscheidung selber wird natürlich weiterhin vom Menschen getroffen.
00:13:06: also das ist natürlich ... Es geht nicht darum dass die KI selber entscheidet, das wollen wir nicht.
00:13:11: aber sie können schon recht gut Grundlagen aufbereiten gerade wenn es aus verschiedenen Datenquellen sind, ja Beispiel ist zum Beispiel Ausgrems Münster wo auf die Daten aus der Vergangenheit geschaut worden ist zum Thema Freibad.
00:13:28: Das ist ja in vielen Gemeinden ein Thema.
00:13:31: also da gibt's auch Freibat und das ist natürlich eine finanzielle Belastung und immer so.
00:13:37: die Frage okay wie ist mit der Auslastung?
00:13:39: Was für Kosten kommen da auf uns zu?
00:13:42: Und da hat man sich angeschaut, wie hat das in der Vergangenheit ausgeschaut.
00:13:46: Die Auslastung von was war das abhängig?
00:13:48: Was für Kosten entstehen da und ist auch einfach eine Entscheidungsgrundlage.
00:13:55: Da muss man halt sagen ja, was machen wir jetzt?
00:13:56: sanieren oder keine Ahnung.
00:13:59: Auch ganz spannend in Weithofen an der IBS haben es auch ein bisschen strategisch geschaut.
00:14:04: Was gibt's denn für wirtschaftliche Branchen bei uns in der Stadt und was ist die globale Entwicklung?
00:14:12: Und wenn man das matcht, wo ist denn vielleicht eine Lücke?
00:14:16: Wo gibt es dann ein Potenzial für uns, wo wir quasi aktive Standortpolitik machen können und dann schauen können naja in diesem Bereich haben wir noch nix.
00:14:24: Vielleicht schauen wir dass sie dabei ansiedelt also einfach globale Trends mit dem Status bei uns in der Gemeinde zu verknüpfen.
00:14:33: Ja, noch viele weitere Beispiele die es da gibt.
00:14:37: Von der Echtzeit Budgetprognose bis zum Krieg gestützten Strassenmanagement.
00:14:42: Genau und manche von diesen Sachen sind einfach nur Prototypen und da probieren gerade Leute aus ein anderes Sancho-Produkt, den man wirklich verwenden kann?
00:14:50: Genau.
00:14:50: und wir kommen auch zum vierten Themenfeld nämlich wie man diese Taten dann als Sichtbund verständlich machen kann.
00:14:56: ich glaube das ist also eine Potenziale wo man KI in Gemeinden gut nutzen kann
00:15:03: weil es natürlich oftmals viele Informationen gibt.
00:15:06: und wie kann man die vielleicht auch visuell aufbereiten?
00:15:08: Wie kann man das auf andere Art und Weise, wie wir ein Textuell machen.
00:15:12: Und da kann KI einiges bieten.
00:15:15: Eine Sache, die ich schon vorher gesagt habe, dass wie kann mal vielleicht Ideenkonzepte fotorealistisch darstellen?
00:15:22: in EMSE war zum Beispiel der Thema wo's um Zentrumsentwicklung gegangen ist.
00:15:26: Sie sehen ganz vielen gemeinten Themen.
00:15:31: Wie schaut denn dann die Straße aus, wenn sie verkehrsberuhigt ist?
00:15:33: Wie schaut das Haus aus, wann es begrünt ist, das Zentrum?
00:15:38: Genau.
00:15:38: Da waren auch die Blooming Cities Raumplanungsbüro auch involviert.
00:15:42: Die machen da gerade mehr noch.
00:15:44: Ich habe ja sowas schon mal gehabt, wo bei einer Beteiligungsveranstaltung die Bürgerinnen selber gekommen sind und gesagt haben, so könnt ihr's ausschauen.
00:15:53: Machen wir doch einen Park auf unseren Stadtplatz.
00:15:56: Und das ist dann gleich mal natürlich ... Wenn man es sieht, dann ist das gleich mal inspirierend.
00:16:01: Natürlich braucht's die Expertise dazu aber einfach so als futuristische Visualisierung ist das schon mal... Da kann man sich dann vielleicht auch besser vorstellen und mal.
00:16:11: Das ist ein Thema und wie man Daten nochmal besser verständlich vermitteln kann gibt da auch die Möglichkeit dass man sie eine Audioaufnahme erstellen lässt aus Text.
00:16:23: Und wir haben das jemals probiert mit dem Leitfaden Also einen KI-Podcast zu erstellen.
00:16:30: Ich weiß nicht, vielleicht hat das schon mal wehrgekehrt.
00:16:33: Da spielt man einfach ein Text rein und dann wird draus ein Podcast gemacht und es funktioniert auch überraschend gut.
00:16:40: Es sind natürlich komputergenerierte Stimmen aber so inhaltlich funktioniert es super und das Land vor Allbeck hat das zum Beispiel auch mal gemacht wo's um die Vorbereitung auf eine Veranstaltung gegangen ist dass man gesagt hat ja diese ganzen Informationen die bereiten wir jetzt als Datei zum Hören, als Podcast auf.
00:17:01: Manche leidet sich dann vielleicht leichter das vor der Veranstaltung anzuhören statt sie die Texte
00:17:06: durchzulesen.".
00:17:13: In diesem Podcast sprechen aber ganz echte Leute fest versprochen.
00:17:18: Florian Sturm hat den Leitfaden KI in der regionalen Zukunftsarbeit verfasst und einiges über die Kernthemen des Leitfahrtens schon erzählt.
00:17:27: Ein bisschen später in dieser Folge werden wir ihn noch einmal hören.
00:17:30: Er hat jetzt zur Frage, wenn KI in vielen Belangen von Gemeinden eingesetzt wird.
00:17:36: Wie kann das dann eigentlich aussehen?
00:17:38: Sagen wir ein Chatbot beantwortet Bürgeranfragen eine KI erstellt den Sekunden den Flyer fürs Feuerwehrfest.
00:17:46: Meetings werden mit KI transkribiert.
00:17:49: Das klingt alles zugegeben ganz
00:17:50: praktisch!
00:17:52: Aber was passiert eigentlich rechtlich, wenn dabei etwas schief geht?
00:17:56: Was bedeutet die Datenschutzgrundverordnung konkret – Wenn eine Gemeinde ein kostenloses KI-Tool nutzt.
00:18:03: Wer haftet, wenn eine KI einen Protokoll falsch zusammenfasst?
00:18:07: und was steckt hinter Begriffen wie dem AI Act?
00:18:12: Darüber spricht Johannes Meinhardt mit zwei Juristen Florian Hager und Matthias Holzinger von der Abteilung Präsidium des Landes Oberösterreich.
00:18:21: Beide beschäftigen sich beruflich mit genau diesen rechtlichen Rahmenbedingungen, die auch im Leitfaden KI in der regionalen Zukunftsarbeit eine zentrale Rolle spielen.
00:18:32: Konkret mit den Themen Datenschutz und KI Recht.
00:18:35: Wir haben vorhin vom Florian Sturmer schon gehört was KI im Gemeinden alles kann.
00:18:40: Und jetzt geht es um die Frage Was man dabei rechtlich alles beachten muss.
00:18:45: Im Leitfaden heißt es an einer Stelle sinngemäß, die rechtliche Verantwortung bei der Anwendung von KI-Tools bleibt bei der Gemeinde nicht zum Beispiel beim Softwareanbieter.
00:18:54: Wie kann man das kurz einordnen?
00:18:55: Warum ist das so?
00:18:57: Ich glaube da muss man unterscheiden... ...die rechtlichen Verantwortung im KI-Rechtlichen sind und beim Datenschutz.
00:19:03: Beim Datenschut ist relativ
00:19:04: klar
00:19:05: datenschutzrechtlich verantwortlicher als immer der, der die Zwecke und Mittel festlegt.
00:19:09: Und das ist einfach mal eine Gemeinde, die den Einsatz von einem KI Tool beschließt oder einsetzt möchte.
00:19:16: nachruf auf die Gemeinde.
00:19:18: Vielleicht interessanter in den Zusammenhang, aber von Florian?
00:19:21: Ja genau also im KI-rechtlichen Sinn kommt es immer darauf an wie man auftritt.
00:19:26: quasi Die Gemeinde wird da als Betreiber eines KI Systemes auftreten weil sie das eben eigener Verantwortung verwendet und damit entstehen halt gewisse Pflichten Aber nicht nur jetzt aus dem KI Recht sondern natürlich auch dadurch dass die Gemeinder das Hulsuh einsetzt wie sie es selber möchte.
00:19:44: Sie entscheidet, was für Daten sie eingeben.
00:19:46: Sie entscheidert damit etwas für Output dabei rauskommen und dann natürlich bleibt die Verantwortung im letzten Endes bei der Gemeinde.
00:19:52: Auf der anderen Seite bleiben aber natürlich auch die Anbieter nicht völlig verschont.
00:19:56: Die AI-Akt sieht da einige Pflichten für sich vor.
00:20:01: Und da in einer Produktsicherheit und Gewährleistung bleiben auch die anbietter dann nicht aus dem Vor.
00:20:06: Ein
00:20:07: Thema, wo es schon eine Spur von Bewusstsein gibt.
00:20:10: Das ist die Datenschutzgrundverordnung.
00:20:12: Die gilt immer wenn personenbezogene Daten verarbeitet werden.
00:20:16: was heißt das jetzt konkret für eine Gemeinde oder für einen Verein?
00:20:20: Bei der Datenschutzer Grundverordnung wie es schon konkret gesagt worden ist geht's eben um personen bezogene Daten in erster Linie.
00:20:26: und wenn Personen bezogene Daten verarbeitete werden und da reicht schon allein die Eingabe oder die Speicherung der Daten dann sind auch Regeln zu beachten Und da muss man jetzt unterscheiden, ist es ein öffentlich zugängliches KI-Dul des Großteils im amerikanischen Raum gehostet wird.
00:20:46: Dann haben wir über eine Drittlandsübermittlung und da ist die Datenschutzkrankverordnung sehr streng.
00:20:50: was die Anforderungen für so eine Drittelandsübermittlungen betrifft sind das KI-duls die ausschließlich auf europäischen Servern laufen.
00:20:58: dann hat man da zumindest keine Drittlandsübermittelung und muss in der Hinsicht nicht beachten.
00:21:03: Was aber denn noch bleibt bei KI-Tools ist einfach, durch das oft diese ganzen Algorithmen und Systemlogiken und Durchschaubauer sind, gewisse Risiken mit der Vorarbeitung generell einher.
00:21:17: Wenn jetzt einen Gloan vereintenkt welche Daten sind zum Beispiel tabu?
00:21:22: Mit was darf er nicht arbeiten?
00:21:24: Grundsätzlich würde ich jetzt von mir wer fragt... Bei jedem öffentlich zugänglichen KI-Tool sagen jedes personenbezogene Datum, alles wo irgendwo eine natürliche Person identifizieren kann.
00:21:37: damit würde die Person zu und nicht eingeben.
00:21:39: Also es ist sicher ratsam wenn man nur bei wirklich in geschützten Umgebungen Personen bezogene Daten verarbeitet.
00:21:47: Gut, es gibt ja nur eine andere Regelung.
00:21:50: Das ist der AI Act, der seit dem Jahr zwanzierundzwanzig schrittweise in Kraft tritt.
00:21:55: Da werden zwei Dinge im Leidfahrten-Explizit genannt – nämlich die KI-Schurungspflicht für Mitarbeiter in Gemeinden und die Transparenzpflichten auf Akustik im Jahr zum Jahr sechserzwanziger.
00:22:05: Was heißt das jetzt konkret in der Praxis?
00:22:08: Da waren wir jetzt also mit den KI-Schulungspflichten beginnen.
00:22:12: Am Anfang war ich sehr streng und habe davon gesprochen, dass er ausreichend dem Smaß an KI-Kompetenz vorliegen muss.
00:22:19: oder das genannt.
00:22:20: hat es nicht zwischen ein bisschen abgeschwächt mit einem Digital-Amnibus?
00:22:24: Und jetzt spricht er eben davon, dass Unternehmen oder auch Gemeinden die KI einsetzen dafür sorgen müssen.
00:22:32: Jetzt sagt er eben, dass Unternehmern oder Gemeinden in diesem Fall ihr Personal und andere Personen bei der Entwicklung der KI Kompetenz unterstützen soll.
00:22:42: Im Endeffekt bleibt das gleiche übrig, also Gemeinden sollten dafür sorgen dass eben ihr Personal mit KI umgehen kann.
00:22:51: Dass die Risiken kennen, dass die Chancen aber auch können und das Wissen wie sie KI Systeme fachkundig einsetzen können Das kann ganz gut über Schulungen oder Informationsveranstaltungen erfolgen.
00:23:02: Reicht da eine einmalige Schulung oder muss man das Laufenden nachweisen?
00:23:06: Es wird man wahrscheinlich laufend machen müssen, weil einfach die Entwicklungen im KI-Bereich so schnell sind.
00:23:12: und auch wenn jetzt in der Gemeinde ein neues KI-Tool eingesetzt wird ist sicher ratenswert wann für dieses Tool eigene Schulungen durchgeführt werden.
00:23:21: Jetzt wird es konkret.
00:23:23: spielen wir mal einen Ernstfall durch angenommenen Gemeinden betreibt ein Chatbot, da gibt er eine falsche Auskunft die sie jemand verlässt und erläutert dadurch einen Schaden.
00:23:34: Wer haftet in so einem Fall?
00:23:35: Die Gemeinde, der Dualangbieter oder beide?
00:23:39: Da gibt es leider keine einfache Antwort und da müssen wir leider auf den typischen Juristen antworten zurückgreifen.
00:23:44: Es kommt darauf an wie man am Anfang schon erwähnt haben es gibt kein eigenes Produkthaftungsgesetz für KI.
00:23:50: also es gibt nicht irgendwie irgendeiner Gesetze sagt okay es ist immer der Anwenderschul das ist immer da Anbieterschuld oder Betreiber.
00:23:59: In dem Zusammenhang ist es jetzt empfehlenswert, dass man WAMA-KI-Tools einsetzt, Disclaimer und Warnhinweise verwendet.
00:24:07: Dass man eventuell Haftungsbeschränkungen dort auch mit einführt.
00:24:11: Das man KI Jetboard ausführlich testet bevor man sie einsetzt weil man eben große sich Rosenrisiken aussetzt.
00:24:17: Und auch das man KI nicht als verbindliche Rechtsauskunft verwendete.
00:24:21: Aber das heißt, es hilft auch wenn man zum Beispiel den Chatbot oder andere KI-Erstellteinhalte deutlich als KI Inhalt kennt.
00:24:30: Das hilft auf jeden Fall und ab einem gewissen Grad ist es verpflichtend nach dem AI Act.
00:24:37: aber damit kann man wahrscheinlich zumindest manche Folgen abschrechen
00:24:43: Wenn man sich unsicher ist, wenn man Fragen zu rechtlichen Inhalten hat was KI betrifft an wen oder an wen kann man sich denn wenden?
00:24:51: Oder wo kann man es sich denn informieren.
00:24:53: Also die RTR GmbH, die Rundfunk und TelekommunikationsgmbH des Bundes hat eine eigene KI-Service Stelle eingerichtet.
00:25:01: Da gibt's auch einen KI Chatbot der Fragen zum AI Act beantwortet.
00:25:05: Die sind immer sehr gute Anlaufstelle.
00:25:07: Ja, zum Abschluss nur Frage.
00:25:09: Wenn CIOs Juristen jetzt nur einen einzigen juristischen Rat einer Gemeinde weitergeben könnte bevor sie jetzt ein konkretes KI-Tool einsetzt?
00:25:17: Was wäre das?
00:25:19: Aus meinem Bereich natürlich einfach den Datenschutz vorab gründlich durchspülen und mit dem Datenschuttsbeauftragten durchbesprechen.
00:25:28: Das Problem ist am meisten nicht die Tools, die wirklich eingeführt werden und eben vorher gut durch besprochen wird.
00:25:35: Die Probleme treten meistens beim Spontanen nutzen von irgendeiner öffentlich zugänglichen KI-Tool zuhause und da, wie gesagt, einfach keine besonderen Bezogene Daten eingeben.
00:25:45: Ich habe ein bisschen allgemeiner gehalten.
00:25:48: KI bringt viel Vorteile aber bevor man ein neues KI-Teal einführt, führt sich der riesigen Bewusstsein und dementsprechend auch vorbeugen.
00:25:58: Also Qualitätsmanagement, human in the loop, Schulungen
00:26:01: etc.,
00:26:02: damit kann man glaube ich gut starten.
00:26:13: hat der Jurist Florian Hager jetzt als Stichwort gebracht.
00:26:17: Er und sein Kollege Matthias Holzinger beschäftigen sich unter anderem mit den rechtlichen Rahmenbedingungen von KI, und sie dazu Rede-und Antwort gestanden.
00:26:27: Human in the Loop – das wird unterschiedlich verwendet.
00:26:30: grundsätzlich aber bedeutet es dass ein Mensch in einem technischen Vorgang beteiligt sein soll.
00:26:37: oder ein bisschen genauer Ein Mensch ist aktiv am Betrieb der Überwachung oder der Entscheidungsfindung eines automatisierten Systems beteiligt.
00:26:48: Das klingt jetzt alles schon wieder sehr technisch, hat aber ganz praktische Konsequenzen.
00:26:54: und damit zurück zu Florian Sturm Informatiker- und erfahrener Agenda Prozessbegleiter.
00:27:00: Im zweiten Teil des Interviews nehmen wir die Checkliste aus dem besprochenen KI Leitfaden zur Hand.
00:27:07: Sechs kritische Fragen die man sich vor jedem KI-Einsatz stellen sollte.
00:27:12: Und ganz am Schluss gibt es dann noch konkrete Empfehlungen für alle, die morgen einfach anfangen wollen.
00:27:19: Ja nach diesem Blick jetzt auf rechtliche Aspekte und wichtigen Dingen, die man beachten muss wenn man sie mit dem Thema KI auseinandersetzt, florien vielleicht auch nur ein paar Themen, die dir insbesondere wichtig sind zum Beispiel die digitale Souveränität.
00:27:36: Warum lohnt sie aus deiner Sicht für Gemeinden, wenn man manchmal die bisschen teurere Alternative aus Europa z.B.
00:27:43: nimmt?
00:27:45: Da geht es natürlich um Datenschutz da geht's um Abhängigkeit.
00:27:48: will ich mir abhängen machen von großen Firmen die natürlich auch geopolitischen Überlegungen unterworfen sind gerade jetzt mit der Situation in Amerika oder auch China und da gibt es einfach Sehr viele Firmen, die Angebote entwickeln.
00:28:04: Das finde ich super!
00:28:05: Die Maßgeschneidert sind zum Teil für Gemeinden, wo es darum geht auch Rechtssicherheit zu bieten und die DSGVO zu berücksichtigen.
00:28:15: Und genau dieses Thema der Unabhängigkeit und dass Europa auch für sich und Österreich für sich dann auch die Kapazitäten aufbauen soll – das finde ich voll wichtig.
00:28:25: Genauso wichtig ist eigentlich auch das Thema Ressourcenverbrauch.
00:28:28: Es ist ja aktuell in den Medien sehr stark diskutiert Was warst du praktisch für den KI-Einsatz in einer Gemeinde?
00:28:35: Man soll sich einfach bewusst sein, dass es nicht gratis ist.
00:28:40: In Wahrheit ist das sehr ressourcenintensiv.
00:28:44: Textuelle Anfragen sind natürlich um einiges weniger intensiv als jetzt, wenn Grafik oder auch Bilder erzeugt werden.
00:28:54: Also einfach gut überlegen.
00:28:56: vorher brach ich das wirklich... gut überlegen, was sage ich der KI?
00:29:00: Damit die schon gut die Rahmenbedingungen abklären und dann nicht fünfzehnmal nochmal nachschärfen muss.
00:29:06: Weil das ist jetzt mal natürlich Energie-und Wasser, die da verbraucht
00:29:09: wird.".
00:29:10: Das führt uns eigentlich auch gleich zu einem weiteren Kapitel oder ein weiteres Thema im Leitfaden eine Checkliste vor dem Einsatz von KI.
00:29:19: Was sind jetzt die großen Fragen bevor er mir an ein großes KI Projekt
00:29:24: macht?".
00:29:26: Also der erste Frage ist, ist meine Aufgabe für den Einsatz von KI geeignet?
00:29:30: Das trifft da jetzt eh.
00:29:31: Haben wir es schon gesagt, passt das überhaupt?
00:29:34: Braucht's da hundertprozentige Rechtssicherheit?
00:29:37: Brauchts doch dem persönlichen Touch?
00:29:39: Dann ist es eher nicht geeignete.
00:29:41: Die zweite Frage ist welche Daten gebe ich ein?
00:29:46: Sind personenbezogene Daten dabei?
00:29:47: Sind sensible Daten dabei, sitzt ihr schon?
00:29:49: Gibt sie schon ein bisschen da?
00:29:51: Sensibilisierung mit der TSGVO und ja... Also je nachdem, wenn man dann eben in ChatGPD oder so da ist das natürlich nicht.
00:30:00: Da will man keine sensiblen oder personenbezogenen Daten eingeben.
00:30:06: Wenn man eine eigene Lösung hat mit einem eigenen Provider muss man sich das anschauen.
00:30:11: Dritte Frage ist wer prüft das Ergebnis?
00:30:14: Da geht es natürlich immer drum und im Endeffekt muss immer eine Person gescheiters eines DKI und die muss natürlich wissen stimmt es da?
00:30:20: weil das kann schon passieren dass da einfach Informationen verändert werden, dass da kleine Fehler reinkommen.
00:30:28: Und wer ist die Person, die dann auch wirklich das sich anschaut und das dann auch verantwortet?
00:30:34: Vierte Frage – es ist der KI-Einsatz erkennbar.
00:30:38: Gerade also bei Bildern?
00:30:39: natürlich sollen wir's dazuschreiben aber auch wissen die Bürgerinnen und Bürger, dass sie gerade mit einem Chatbot Kontakt haben und eben mit einer Mitarbeiterin, dass man das einfach kennzeichnet.
00:30:51: Fünfte Frage – was passiert mit den Daten beim Anbieter?
00:30:56: Ein bisschen ähnlich wie die zweite Frage, welche Daten gebe ich ein?
00:31:00: Aber was macht denn der Anbieter mit den Daten?
00:31:05: Werden die irgendwo gespeichert, werden sie irgendwie genutzt zum weiteren Training von solchen Modellen.
00:31:12: Gibt es eine Vereinbarung dazu bei den Gratis-Tools in Amerika?
00:31:15: Da würde mir nicht drauf verlassen dass die Daten in irgendeiner Weise sicher sind.
00:31:19: aber wenn's dann natürlich europäischer österreichischer Anbiter ist mit dem er eine vereinbaren hat, ist das etwas anders.
00:31:25: Und die sechste Frage, was wäre das Schaden im schlimmsten Fall?
00:31:29: Ist natürlich auch immer eine gute Frage.
00:31:30: Was ist der Worst Case?
00:31:32: Was ist wann da jetzt fehlerhafte Info dabei ist?
00:31:36: Ist es eh nicht so tragisch weil dann ist es halt vom Textentwurf fast seitlich gar nicht ganz.
00:31:41: oder ist es wirklich ein falscher Rechtsauskunft?
00:31:43: und das hat dann Konsequenzen?
00:31:46: und drum ja im Zweifel einfach Kleinstarten bei unkritischen Sachen starten?
00:31:55: Wenn jetzt eine Bürgermeisterin, ein Bürgemeister oder Mitarbeiter in einer Gemeinde nach diesem Podcast sich die Frage stellt wie starte ich jetzt in meiner Gemeinde das Thema KI zu platzieren?
00:32:08: Wie fange ich an?
00:32:09: Du hast ja im Rahmen deiner Interviews glaube ich aus vielen Erfahrungen schöpfen können und da quasi ein paar Leitz jetzt eigentlich entwickelt.
00:32:21: Was sind denn die ersten Schritte für eine Gemeinde?
00:32:24: Genau, das war immer so.
00:32:25: meine Abschlussfrage über den Interviews.
00:32:26: Was würdet ihr einen Bürgermeister oder eine Bürgemeisterin am Seite der Amtsleiterinnen raten?
00:32:31: Und da waren eigentlich immer recht ähnliche Vorschläge.
00:32:34: neugierig ausprobieren.
00:32:36: Es gibt ja meistens Personen im Team die da neugiriger sind.
00:32:41: Die sagen, dass sie verwenden, die ist schon privat und einfach da zwei drei Leute zusammenschalten und denen halt sagen, beschäftigt es euch mit dem.
00:32:49: Da habt ihr ein Account, probiert's aus verknüpft natürlich klare Spielregeln festlegen.
00:32:57: Was passt, was nicht?
00:33:00: Was darf die KI machen, anschauen sehen und was
00:33:02: nicht?".
00:33:03: Also da gibt es auch Vorbilder zum Beispiel die Stadt Wien oder den SuperKI-Leitfaden.
00:33:06: Da kann man sich ja anschauen der ist auch verlinkt in unserem Leitfahren dass man auch klare Spielregeln hat.
00:33:13: mit Aufgaben aus dem Alltag starten also mal aufschreiben einfach was ist denn in der täglichen Arbeit anstrengend?
00:33:20: Was ist denn zeitraubend Das einfach einmal notieren und dann kann man ja kreativ sein, wie kann denn da die KI unterstützen?
00:33:27: Wie kannst du denn das Nervige vielleicht übernehmen?
00:33:31: Da nochmal schauen.
00:33:32: Was sind den KI-Werkzeuge?
00:33:33: Die passen eben eher schon wie ich vorher gesagt habe auch mal eine Bezahldezense ausprobieren.
00:33:40: Kann man ja monatlich nehmen.
00:33:42: Genau gibt es die großen amerikanischen gibt's aber eben auch österreichische europäische Anbieter, die zum Teil maßgeschneiderte Angebote haben.
00:33:48: also auf jeden Fall auch mal darauf schauen So wie immer, mehr weit in der Zusammenarbeit.
00:33:54: Einfach Sitzandor.
00:33:55: vielleicht gibt es ein Nachbargemeinde oder in der Region eine andere Gemeinde die da auch starten will und dann kann man Sitzander.
00:34:04: dann sind sowohl die KI Werkzeuge kann man sie dann vielleicht gemeinsam beschaffen und auch ja der regelmäßige Austausch.
00:34:12: weil das wird jetzt erst wirklich spannend
00:34:13: Wenn du einen einzigen Satz aus dem ganzen Leitfahrten jetzt darauf postet schreiben müsstest dir bei jeder Gemeinde auf der Bienenwand hängt.
00:34:22: Was wäre das?
00:34:23: Ja, ich finde dieser Satz KI soll den Menschen unterstützen aber niemals ersetzen.
00:34:27: Das ist halt ein genereller Leitspruch und auch eben die Fähigkeiten der Menschen.
00:34:33: Es ist halt immer schwierig – auch ich merke schon natürlich dass ich da gefährdet bin, es ist so praktisch und manchmal macht man dann Sachen, die man ja selber auch könnte oder wo selbst was bringen würde wenn man's selber macht weil er lernt mal etwas.
00:34:46: Aber wenn man sich das alles abnehmen lässt Ja, dann verlernt man wieder und wird weniger kompetent.
00:34:55: Und das soll natürlich nicht passieren.
00:34:57: Wie schätzt denn du die Entwicklung von KI in den nächsten Jahren ein?
00:35:02: Das ist jetzt der große Frage natürlich.
00:35:05: Mal schauen wie ob ich mich kurz halten kann.
00:35:07: Global gesehen ja... Ich glaub also, ich hoffe KI wird, also der Hype wird ein bisschen abklingen.
00:35:18: Die KI wird sich einordnen in den Technologien, die nützlich sind und ihre Nischen finden.
00:35:29: Dass die ganze Wirtschaft davon abhängt und alle müssen das machen, dass es etwas abklingt – natürlich gibt's wichtige und praktische Anwendungen aber nicht überall immer.
00:35:41: Was ich jetzt gesehen habe ist zum Beispiel, dass die offenen Modelle nur vier Monate von der Leistungsfähigkeit hinter den amerikanischen Bezahlmodellen sind.
00:35:50: Das heißt, da gibt es auch ganz viele Chancen für Firmen und das passiert ja jetzt schon dass Firmen maßgeschneiderte Angebote liefern für bestimmte Use-Cases von zum Beispiel Transkription oder Chatbots und man sieht einfach aus einem großen Blumenstrauß aus hoffentlich österreichischem europäischen Anbietern dann aussuchen kann was nehmen wir uns denn da?
00:36:16: Ich glaube, es gibt nimmer die einige Ideales kann.
00:36:19: Das ist einfach auch ressourcentechnisch-kostentechnischer massiver Aufwand.
00:36:25: und was die langfristigen Entwicklungen sind in zehn, zwanzig Jahren bin ich schon sehr gespannt weil da wird natürlich viel geforscht können potenziell transformieren nochmal sein aber dort träumen wir jetzt eigentlich gar keine Einschätzung machen
00:36:48: Kein Blick in die Kristallkugel an dieser Stelle also
00:36:51: von Florian
00:36:52: Sturm Aber immerhin viele Perspektiven zum Umgang und zur Verwendung von künstlicher Intelligenz.
00:36:58: Außerdem in dieser Folge zu hören waren Florian Hager und Matthias Holzinger, die Johannes Meinhard ebenfalls zum Gespräch
00:37:05: getroffen
00:37:05: hat.
00:37:07: Ja das war der Podcast Zukunft hören ein Kooperationsprojekt des Freien Radios Salzkammergut mit Agenda Zukunft dem Referat für regionale Zukunftsgestaltung des Landes Oberösterreich und dem Regionalmanagement Oberösterreich.
00:37:23: In dieser Folge haben wir über die Möglichkeiten,
00:37:26: Chancen
00:37:27: aber auch Risiken und Herausforderungen
00:37:29: gesprochen,
00:37:30: die das Thema KI in der regionalen Zukunftsarbeit aufwirft.
00:37:36: Wer jetzt noch mehr über das Thema erfahren möchte
00:37:39: findet
00:37:40: die Infos
00:37:40: zu den Projekten links und Kontakte wie immer in den Show Notes des Podcast oder auf der Sendungseite von Zukunftteuern auf der Homepage des Freien Radios Salzkammergut unter freiesradio.at.
00:37:54: Unter diesen Show-Notes und Sendungsinfo's gibt es natürlich auch den Link zum aktuellen Leitfaden KI in der regionalen Zukunftsarbeit des Agenda-Zukunft-Netzwerks Oberösterreich.
00:38:09: Ja, wir hören uns wieder – in
00:38:26: Zukunft!
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