Folge 24: miteinander.füreinander.wirksam – Wege zur sorgenden Gemeinschaft
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00:00:02: Gemeinde und Regionalentwicklung, nachhaltige Zukunftsvisionen klingt trocken theoretisch nicht beim Podcast Zukunft hören.
00:00:12: Hier hört ihr die Stimmen von engagierten Menschen und erfahrt wie zukunftsorientiertes Handeln aussehen kann.
00:00:23: Der Podcast mit innovativen Impulsen zum gemeinsamen
00:00:27: Gestalten
00:00:28: für Menschen
00:00:29: aus den Gemeinden von übermorgen
00:00:35: dem Referat regionale Zukunftsgestaltung des Landes Oberösterreich und dem regionalen Management Oberösterreich.
00:00:50: Wie kann ein gutes Miteinander und eine neue Wirkultur im Ort gelingen?
00:01:02: Herzlich willkommen beim Podcast Zukunft hören!
00:01:06: Hier geht es um Gemeinde- und Regionalentwicklung, und um innovative Zukunftskonzepte.
00:01:11: Diesmal beschäftigen wir uns mit dem Thema zukunftsfähige Gemeinschaft.
00:01:28: Eine gute Gemeinsschaft in einem Ort entsteht nicht einfach von selbst.
00:01:33: Sie wächst dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen, Ideen teilen und gemeinsam etwas bewegen
00:01:39: wollen.".
00:01:40: Genau hier setzt das Agenda-Zukunft-Netzwerk Miteinander füreinander wirksam an.
00:01:48: Seit Herbst, im Jahr zwanzig sind sechs oberösterreichische Gemeinden Teil dieses Beteiligungsprozesses der das Miteinanders stärken möchte und neue Formen des Engagements fördert.
00:02:00: Vor Ort wird ein Team aufgebaut, das Nachbarschaftsgespräche initiiert, aktive Gruppen, Vereine und Bürgerinnen einbindet und konkrete Projekte umsetzt.
00:02:13: Aber wie schaut so ein Prozess eigentlich genauer aus?
00:02:16: Das Team von Zukunft hören wirft in dieser Folge einen Blick hinter die Kulissen.
00:02:21: Außerdem begleiten wir eine dreitägige Exkursion nach Bayern zu inspirierenden Projekten die zeigen, wie Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung gelebt werden kann – und welche Voraussetzungen es dafür braucht.
00:02:37: Also miteinander füreinander wirksam.
00:02:40: ein feiner Titel!
00:02:42: Aber was steckt dahinter?
00:02:44: Birgit Appelt ist Prozessbegleiterin der Space Zukunftsakademie und sie begleitet zusammen mit zwei Kolleginnen die Prozesse in den Gemeinden Sankt Georg an der Gusen, Altenberg bei Linz, Mollen, Sankte Kornrad geschwand und Scharnstein.
00:03:00: Wie werden aus guten Ideen echte Projekte?
00:03:03: Und warum ist eine starke Wirkultur die Grundlage für eine zukunftsfähige Gemeinde?
00:03:10: Birgit Appelt dazu im Gespräch mit Regionalmanagerin Magdalena Schneiderbauer.
00:03:15: Birgitt, worum geht es in diesem Beteiligungsprozess und wie gelingt es soziales Miteinander im Netzwerk zu gestalten?
00:03:22: Es geht darum das Miteinander zu stärken.
00:03:25: Wir haben verschiedene Herausforderungen in den Gemeinden.
00:03:28: Zum einen den demografischen Wandel, also wir wissen das jetzt immer mehr ältere Personen in Pension gehen, dass sie neue Aufgaben suchen, dass auch die Hochaltrigen aber mehr Unterstützung brauchen.
00:03:41: Wir haben aber auch Familien in den Gemeinden, die Kinderbetreuung leisten, die arbeiten gehen und sehr erfüllten Alter kommen und auch oft Entlastung brauchen.
00:03:55: Wir haben diese Dintenz gehabt in den letzten Jahren, Jahrzehnten der Individualisierung auch.
00:04:02: Dass halt jeder glaubt es irgendwie alleine zu schaffen zu müssen.
00:04:08: und mit diesem Projekt wollen wir eigentlich wieder aufmachen sagen hey das braucht uns alle dass man gut miteinander leben können in der Gemeinde.
00:04:17: Es braucht gegenseitige Unterstützung.
00:04:19: Manchmal ist heute nicht so einfach und da gibt's andere Leute die aber gern helfen.
00:04:23: Und dieses Engagement der einen und vielleicht die Unterstützungsbedarfe der anderen, wo immer irgendwie zusammenbringen.
00:04:34: Deswegen ist der Prozess auch total breit angelegt.
00:04:37: Wir wollen einmal öffnen und wirklich einladen, dass sie wirklich die ganze Bevölkerung beteiligt.
00:04:44: Das heißt wir haben zum einen eine Online-Befragung, wo ganz offen abgefragt wird wie Sie die Leute zum Beispiel einbringen wollen auch mit welchen Tätigkeiten, welche Erfahrungen Sie mit Unterstützung haben.
00:04:57: Mit gegenseitigen und ehrenamtlichen Engagement.
00:05:01: Und zum anderen gibt es die Nachbarschaftsgespräche.
00:05:04: das heißt Personen aus dem Wirkteam also die Leute die sagen ja wir wollen da miteinander stärken in der Gemeinde Die gehen auf andere Personen sehr aktiv zu suchen ein Gespräch und nehmen sie wieder wirklich eine Stunde Zeit und reden darüber wie kann man das miteinander stärkt in der gemeinde?
00:05:21: Und da wird ganz konkret überlegt, was sind denn Herausforderungen für verschiedene Lebenssituationen und was gab es dann für Ideen?
00:05:29: Weil ganz viele Leute haben schon gute Ideen.
00:05:33: Die wollen wir erfahren diese Ideen und wir wollen die auch gemeinsam mit anderen umsetzen.
00:05:39: Nach dieser sehr offenen Bedeiligungsphase mit Befragung und Nachbarschaftsgesprächen lauten wir dann ein wieder zu einer Veranstaltung wo auch Vorschläge präsentiert werden, also die Ergebnisse der Befragung präsendiert werden und dann wird konkret an Projekten gearbeitet.
00:05:59: Das heißt wenn zum Beispiel die Mobilität schwierig ist in einer Gemeinde, die sehr ländlich ist und wo der öffentliche Verkehr nicht so gut ausgebaut ist.
00:06:09: wie können ältere oder auch Jugendliche, die ja auf dem öffentlichen Verkehr angewiesen sind?
00:06:18: Wie kann man das unterstützen?
00:06:20: braucht es einen Fahrdienst, braucht es eine Verwaltung von Fahrgemeinschaften in diese Richtung.
00:06:24: Aber die Ideen kommen immer aus der Bevölkerung.
00:06:27: Das heißt das Ganze ist ein Beteiligungsprozess wie auch ein Gender-Zukunft-Basis-Prozess üblich in einer Gemeinde stattfindet.
00:06:34: In dem Fall aber speziell weil nicht nur in einer gemeinde sondern in mehreren Gemeinden gleichzeitig.
00:06:41: was
00:06:42: war warum?
00:06:43: Was ist der Gedanke dahinter dass man so sagt wir machen das eben im Netzwerk, mit anderen Gemeinden und was macht es mit den Gemeinden?
00:06:52: Und mit den Ergebnissen an Projekten.
00:06:55: Das finde ich mir sehr spannend.
00:06:56: also wir haben jetzt sechs Gemeinden im Netzwerke.
00:07:00: die haben diesen Prozess einerseits schon sehr zugeschnitten auf der Gemeinde und andererseits aber mit ganz viel Vernetzung dabei.
00:07:07: das heißt die Gemeinden treffen Sie regelmäßig in diesem Rahmen dieses Themennetzwerks sprechen über Ihre Erfahrungen, sprechen darüber was sie angehen, welche Themen sie angehnen und was auch möglich ist.
00:07:21: Wir waren gemeinsam auf Exkursion mit den sechs Gemeinden in Bayern
00:07:26: wo
00:07:27: wir eben auch gesehen haben welche Möglichkeiten da vorhanden sind um das miteinander zu fördern.
00:07:35: Wir informieren sie ja immer wieder, was tut's in den einen Gemeinden?
00:07:38: Was tut es in anderen
00:07:39: Gemeinden?".
00:07:39: Mir kommt vor, das ist eine Inspiration für alle Gemeinden.
00:07:43: Es fördert ein bisschen auch den Wettbewerb, weil die einen sagen, die haben das geschafft und das schaffen wir auch.
00:07:50: Also das ist ganz sicher so.
00:07:52: Gerade bei den Zahlen hat man es zum Beispiel gesehen – bei der Befragung.
00:07:55: Die haben zwei Hundert.
00:07:56: Das wollen wir jetzt auch schaffen.
00:07:57: also diese positive Ansporen Und auch einfach der Austausch, also wie geht es uns?
00:08:05: Es sind ähnliche Herausforderungen vor die Gemeinden stehen und das ist auch wichtig zu erfahren.
00:08:13: Man ist eigentlich nicht allein mit diesem Problem, also das zu teilen.
00:08:18: Ja dass man nicht alleine ist darum geht's auch wesentlich bei Miteinander für einander wirksam.
00:08:25: Der Prozess gehört zum Programm von Agenda Zukunft.
00:08:28: Günter Homer, der auch Teil des Podcastteams von Zukunft hören ist und den sie-und ihr liebe Hörerinnen und Hörern bestimmt schon mal gehört hat, arbeitet als Leiter des Referats für regionale Zukunftsgestaltung.
00:08:41: Er erklärt, worum es Miteinander füreinander wirksam eigentlich gibt!
00:08:45: Wir haben diese Initiative im Rahmen des Agenda-Zukunftprogramms, vorhin.
00:08:49: deswegen entwickelt er auch, weil wir erkannt haben das Sozialkapital, also die Fähigkeit der Menschen zusammenzuarbeiten und gut miteinander etwas in Angriff zu nehmen.
00:08:59: Ein Schlüsselfaktor für eine gute Zukunft ist.
00:09:02: Und damit man dieses Sozialkapitale auch in Wirkung setzen kann, braucht es Prozesse, braucht's an Rahmenbedingungen – wir haben dies über die Beteiligungsansätze von Agenda bereits in vielen Gemeinden ausprobiert und bemiteinander füreinander wirksam.
00:09:16: Gehen wir ganz konkret jetzt auf das Thema was können wir selbst?
00:09:21: in den Gemeinden ehrenamtlich im konkreten Zusammenleben füreinander auch tun und wie können wir konkret wechseln
00:09:27: werden.
00:09:29: Was sind denn aktuelle Herausforderungen in den gemeinten?
00:09:33: Also ganz konkret sind die Gemeinden natürlich mit einer zunehmenden Anzahl von Aufgaben, mit Finanzknappheit und auch mit den vielen Krisen gefordert.
00:09:41: Wo es uns da ein bisschen besseren Überblick geben kann, sind die Megadrehenz einige wenige ausgreifen für den demografischen Mandel, der deutlichen Anstieg.
00:09:52: Da Menschen über sixty-fünf Jahre in unserem Land also es werden hundertsechzigtausend Menschen über Sixty mehr in Österreich leben als jetzt oder auch die Individualisierung das heißt die Zahl da ein Personenhaushalte ist stark im Zunehmen.
00:10:08: und das Gegentrend zu diesen Megatrends sehen wir natürlich.
00:10:12: das neue Vier entsteht nicht von selber, sondern das gilt es auch zu unterstützen oder zu fördern und auch entsprechend auf den Weg zu bringen.
00:10:23: Was ist das Besondere in diesem Ansatz miteinander füreinander wirksam?
00:10:27: Und
00:10:27: worin unterscheidet er sich von anderen Agenda-Zukunftsprozessen?
00:10:32: Also der Grundgedanke ist dass wenn man Füreinander Verantwortung übernimmt, dass das glücklich macht.
00:10:38: Da muss es aber konkret werden und dieses Projekt wird sehr konkret indem ein Wirkteams aufbaut In dem wir vorhin im Miteinanderlernengemeinde übergreifend ganz starke Vernetzungen einbaut, wo ihr so gemeinsame Treffen, gemeinsam Exkursionen und Erfahrungsaustausch stattfindet.
00:10:55: Wo man dann sehr schnell versucht auch Strukturen aufzubauen weil Engagement oder Ehrenamt braucht Struktur, Strukture aufzubauern, wo Menschen ineinander helfen können, wo sie füreinander da sein können.
00:11:06: Und natürlich das ganz Wichtige ist, dass man sehr schnell ins Konkrete tun kommt.
00:11:11: Also von den kleinen Maßnahmen bis zu den größeren Projekten soll alles eigentlich darauf folgen können und auch eine entsprechende Begleitung und Unterstützung erfahren.
00:11:21: Und wir kann jetzt
00:11:22: diese Referatregionale
00:11:23: Zukunftsgestaltung
00:11:24: an der Gemeinde dabei helfen?
00:11:26: Das ReferatRegionale Zukunfts Gestaltungen verfügt über Führermittel.
00:11:32: Wir unterstützen diese Prozesse finanziell.
00:11:34: Wir haben auch dieses Modell gemeinsam mit SPES entwickelt und SPES begleitet dann vor Ort.
00:11:39: Auch wir versuchen Vernetzungen zu den anderen Abteilungen, die über Führermittel und entsprechende Programme verfügen wie zum Beispiel die Abteilung Soziales herzustellen.
00:11:50: Und so soll das in Summe ein Gesamtpaket werden, das also gut koordiniert die Menschen vor Ort am besten darin unterstützt, wie sie direkt wirksam werden
00:11:59: können.".
00:12:11: Wir wechseln den Schauplatz – und machen uns auf die Reise!
00:12:22: Es ist früh am Morgen.
00:12:23: Ein Bus fährt von Oberösterreich Richtung Bayern.
00:12:28: Über vierzig Menschen kommen an Bord aus acht oberösterreichischen Gemeinden, solche die bereits Erfahrung haben mit dem Netzwerk miteinander füreinander wirksam und solche die darauf neugierig sind.
00:12:41: Engagierte Bürgerinnen, GemeindevertreterInnen und die Prozessbegleiterinnen der Spies Zukunftsakademie machen sich auf die Reise zu Modellprojekten in Bayern.
00:12:52: Die Regionalmanagerinnen aus dem Zukunft-Hörnteam haben auditive Eindrücke der Exkursion für diese Podcastfolge gesammelt.
00:13:00: Also, worum geht es eigentlich bei diesem Ausflug?
00:13:03: In der ExKursion geht's um die sorgende Gemeinschaft oder die sorgehende Gemeinde und es geht darum von anderen Gemeinden – von bayerischen Gemeinden zu lernen.
00:13:14: Der Fokus liegt auf Auf Nachbarschaftshilfe, wie organisieren sie Gemeinden?
00:13:22: Was denkt der Bürgermeister dazu?
00:13:25: Aber auch in Bayern ist das ja so organisiert.
00:13:28: Sehr oft so organisierend mit Quartiersmanagerinnen und die schauen wir uns alle an.
00:13:36: Ja meine sehr geehrten
00:13:37: Gäste
00:13:38: aus
00:13:39: Oberösterreich dürfen Sie alle rechtshärztlich hier in der Macke Meine Mütterface begrüßen!
00:13:45: In Mittelfels und in der Nachbargemeinde Haselbach wird Nachbarschaftshilfe gelebt.
00:13:51: Ein Team von Ehrenamtlichen unterstützt alle, die akut Hilfe benötigen – zum Beispiel durch Fahr-, Einkaufs- und Besuchsdienste oder für kleine handwerkliche Hilfen- und Reparaturen Begleitung zum Arzt Unterstützung bei Anträgen, Grabpflege.
00:14:07: Die ehrenamtlichen entlasten auch pflegende Angehörige und betreuen zum Beispiel im Urlaub oder bei einem Krankenhausaufenthalt, Haus, Tiere und Hof.
00:14:17: Organisierte Nachbarschaftszielfe ist in Bayern kein Einzelfall – und nicht mehr ganz neu!
00:14:22: In der Gemeinde Unterwössen hat sich bereits vor dreißig Jahren genau mit diesem Ziel der Verein Regenbogen gegründet.
00:14:30: Claudia Tura gisst ob Frau des Vereinsund sie präsentiert ihre Erfahrungen.
00:14:36: Der Bösner Regenbogen, den gibt es jetzt dieses Jahr.
00:14:39: Er hat angefangen als kleiner Verein.
00:14:43: Die Mütter
00:14:43: hatten damals ... Es gab
00:14:45: im Kindergarten keinen Platz mehr für die Kinders, wurde dann überlegt was machen wir?
00:14:49: und dann hat meine Vorgängerin, die Frau Meira, die Adelheid Meirer hat diesen Verein gegründet damit die Kinder eine Spielstube einen Platz hatten wo sie
00:14:59: ohne
00:14:59: Kindergatenplatz eben auch
00:15:01: spielen
00:15:02: und sich entwickeln konnten ist jetzt geworden ein riesiger sozialer Verein mit dreieinundert sechsundfünfzig Mitgliedern.
00:15:11: Wir sind nicht nur Sozial unterwegs, wir haben diesen Wandladen hier, dieses second Handladen,
00:15:16: die Nachbarschaftshilfe
00:15:17: und Ferienprogramm,
00:15:19: Ferienkämpfe
00:15:20: machen Nachmittage am Spielplatz für die Kinder.
00:15:23: aber wir
00:15:23: haben auch einen Geschäftsbetrieb und zwar führen wir die zwei gruppige Krippel in Unterwösten und wir sind auch Träger von der offenen Ganztagsschule
00:15:31: Grundschule eins bis
00:15:33: vier und Mittelschule.
00:15:36: Und meine drei Vorstandskolleginnen und ich, wir machen das komplett ehrenamtlich.
00:15:40: Das heißt, wir kriegen dafür nichts!
00:15:41: Wir wuppen das seit jetzt im vierten Jahr...
00:15:45: ...und
00:15:45: wir sind stolz drauf was wir hier eben dort auf die Beine
00:15:49: stellen.
00:16:00: Immer noch bei der Exkursion nach Bayern auf der Suche nach Erfahrungen zum Thema sorgende Gemeinschaft Mit.
00:16:07: dabei ist auch Helga Bell mit Glittes Sozialausschusses der Gemeinde Scharnstein.
00:16:12: Warum ist sie mitgefahren?
00:16:15: Was macht sie neugierig auf den Netzwerkprozess miteinander füreinander wirksam?
00:16:20: Also unser Beweggrund ist hauptsächlich, dass man im Ort einfach für Senioren was machen will.
00:16:28: Ich bin selber in der Baby-Boomer Generation
00:16:31: und
00:16:32: man sieht jetzt schon das ödere Leute zum Teil nicht mobil genug sind um die täglichen Sachen zu erledigen, um ins Geschäft zu kommen oder zum Arzt zu kommen.
00:16:41: Und ich glaube schon, dass man, wenn man selber mal auch nicht mehr mobil ist, froh ist, weil man schon wer was aufbaut hat und dann ein Struktur nutzen kann.
00:16:49: Wir haben im Ort relativ viel Angebot schauen, das, was wir ganz sicher damit einbinden können – und da muss und auch so für Ehrenamt schon passiert bei uns im Ort.
00:17:01: Das war einfach so ein spannendes Projekt, wo man wirklich etwas weiterbringen kann in einer Zeit, Vielleicht auch viele Leute sind noch da, die sagen dafür für mich und darüber was mitbewegen.
00:17:11: Und dann für die Zukunft etwas ausrichten, wo ich vielleicht selber mal profitieren kann davon.
00:17:17: Ich wollte an sich mitkommen und zum Schauen, weil die Projekte, die vorgestellt worden sind, die wir jetzt besichtigt haben, für mich sehr interessant waren.
00:17:25: Und einmal zu schauen wie es funktioniert, wanns schon funktioniert?
00:17:28: Weil was nicht funktioniert hat man ja schon viel gehört und gesehen Total spannend gewesen, also wirklich funktionierende Dinge.
00:17:38: Und
00:17:38: die Begeisterung von den Leuten, die das selber machen und Leute haben, die mit ihnen was bewegen, springt so um.
00:17:47: Das ist eigentlich nur eine zusätzliche Motivation dazu, dass wir sowas einem eigenen Urteil haben, michert und dafür schaut, dass man in Zukunft etwas Gutes zusammenbringt, wo viele Leute etwas davon
00:17:59: haben.".
00:18:01: Und was war es in den gesehenen Projekten für dich, so das Highlight oder die wesentliche Erkenntnis, die du mit nach Hause nimmst?
00:18:13: Ich glaube, dass wichtig ist, wenn man hat, der sich für dieses Projekt wirklich einsetzt.
00:18:18: Der Geier mit Leute, hauptsächlich auch mit ödere Leuten zum tun haben, der einen guten Traut dazu aufbauen kann und mit denen er gut
00:18:26: kann,
00:18:28: dass man leid anspricht
00:18:31: und
00:18:31: positiv motiviert.
00:18:33: das mit dann in
00:18:35: ganz
00:18:36: viele Sachen.
00:18:37: Und ich finde, das Bürgerbus oder das Mobil was da in
00:18:44: zwei
00:18:44: Gemeinden mittlerweile haben eine coole Sache weil man einfach spontan wo hinfahren kann und wenn bringen
00:18:52: kann.
00:18:52: also
00:18:53: das finde ich auch sehr gute Angelegenheit.
00:18:56: Was ist das eigentlich genau?
00:18:58: dass sich Helga Bell für den eigenen Ort wünscht.
00:19:02: Vielleicht hat sie im Rahmen der Exkursion in Leo Gang eine Antwort gefunden?
00:19:06: Bürgermeister Josef Kriesner berichtet von Leugam-Holzom, also «Leo Gang hält zusammen».
00:19:13: Aus einer Idee eines vorangegangenen Agenda XXI Bürgerbeteiligungsprozesses entstand.
00:19:29: lasst ihr helfen, bietet der Verein ehrenamtliche Hilfestellungen raschere und unbürokratische Unterstützung und professionelle Beratung zu Notsituationen aller
00:19:39: Art.
00:19:40: Ja, Lüger Mahlzomm ist ein Erzitiver aus einem Bürgerbeteiligungsmodell des, was wir im Jahr zwei Tausend Siebzehnte durchgeführt haben.
00:19:48: und da hat sich auch so gestört dass man in der Gemeinde sehr viele soziale Hilfsorganisationen haben freiwillige Ehrenamtliche, aber dass sie da und dort fehlt an der Koordination unter den einzelnen Organisationen.
00:20:02: Und dann hat man da einen Entschluss gefasst, um zum zu gründen eine Teilzeitmitarbeiterin anzustellen die diese sozialen Angelegenheiten jetzt bündelt zusammenfasst und unsere Bürgerinnen und Bürger begleitet unterstützt wenn sie irgendwelche Probleme Hilfe benötigen.
00:20:22: Und ja, so ist Logom halt zusammengestanden und das bewährt sie sehr gut.
00:20:27: Wir sind sehr glücklich, dass wir diese Organisation in Leogang haben.
00:20:32: Bezüglich Mehrwert
00:20:33: – Sie haben jetzt schon
00:20:34: einige Jahre
00:20:36: diese Stelle geschaffen!
00:20:38: Wie merkt man dies?
00:20:40: Den Mehrwert
00:20:41: im Ort oder auch
00:20:42: in der Region.
00:20:43: vielleicht hat sich was verändert.
00:20:47: Was sind die Rückmörderungen?
00:20:49: Ich glaube, der Zusammenhalt im Ort hat sich gestärkt oder ist noch größer geworden.
00:20:54: Weil man einfach eine Anlaufstelle hat, weil man einen Ort hat.
00:20:58: Die Renate hat ja Büro in unserem Haus Lebensraum Leo gegangen und da kann jeder zu die Öffnungszeiten hingehen.
00:21:04: Die neue Renate ist erfasst rund um die Uhr erreichbar, kann sein telefonisch errechnen Und wir sehen so vor allem an die Spenden was mit irgendeiner Betriebe Tourismusbetriebe, Bergbahnen aber auch Privatpersonen für kleine bis ganz riesige Spenden.
00:21:21: Dass einfach der Zusammenhalt in der Gemeinde durch Logomhaltsam-Riesig gestärkt worden ist wenn man einen verrennt hat, einen Namen hat, Logomharzamm es bekannt und da spendt man einfach gern weil sie sich umerspricht dass das Gott gut aufgehoben ist und also gute Arbeit gemacht wird.
00:21:42: Eine koordinierende Stelle aller ehrenamtlichen und professionellen Angebote für Menschen, die Hilfe brauchen.
00:21:49: Also auch für Senioreninnen und Senioren.
00:21:52: Genau das fördert der Freistaat Bayern mit dem Förderprogramm CELA Selbstbestimmtleben im Alter.
00:22:00: Mit diesem Programm werden QuartiersmanagerInnen in den Gemeinden mit bis zu Achtzigtausend Euro unterstützt – für den Zeitraum von maximal vier Jahren!
00:22:10: Andreas Derntel ist Bürgermeister der Oberösterreichischen Gemeinde Sankt George an der GUSEN und er findet, dass es auch hierzulande ein seniorengerechtes Quartiersmanagement braucht.
00:22:21: Mein Resümee von den zwei Tagen – einen Tag haben wir jetzt noch vor uns – ist der, wo es um diese Quartiermanagerinnen gegangen ist, um diese Kümmerinnen, das die Angebote zusammenfossen, dass diese eine Drehscheibe von Angeboten sind und der Kenntnis für mich war, dass die Angebote bei uns im Ort auch schon alle verhandeln sind.
00:22:46: Aber diese Drehschäber, diese Schnittstelle zu einer Person, die diese Angebote miteinander verbinden und sich darum kümmern – die haben wir nicht!
00:22:54: Und das ist für mich ein bisschen ein High-Vektor, wo man auch schon Gedanken darüber gemacht hat, wie können wir das jetzt konkret umsetzen?
00:23:02: Wie können wir dann auch mit diesen Institutionen die unterschiedlichen Angebote anbieten, wie zum Beispiel Besuchstinste von der Pfarrer oder der soziale Dienst vom Roten Kreuz?
00:23:13: Dass man dieses Gemeinsam verbindet und das Angebot als Dienstleistung mit einer Kümmerin einfach dann kombiniert.
00:23:21: Ja, das hat ja zu sechster Versang gehangen an der GUSEN und es ist ja sehr gut, weil sie da auch ein paar Jahre aufgestellt von der Politik bis hin zur Pflegedienstleiterin vom Altenheim und Gemeinnemitarbeiterinnen.
00:23:34: Und das ist ja voll gut, wenn sich dort gut aufgeteilt hat und da viele neue Inputs mit nach Hause nimmt, oder?
00:23:41: Ja natürlich!
00:23:42: Das Zagdo war dass wir großes Interesse haben an dem Prozess miteinander füreinander wirksam, dass wir auch gemeinsam was erreichen wollen.
00:23:49: Herbert Schönberger, Bürgermeister der Gemeinde Sankt Konrad unterstreich diesen Bedarf.
00:23:55: Es hat man mal sorgt wie es andere machen und
00:23:58: eigentlich gesehen was wir eigentlich selber
00:24:01: schon alles
00:24:01: haben
00:24:02: aber einfach keinen
00:24:03: Titel darunter haben.
00:24:05: Wir helfen die Leute, wir
00:24:07: sorgen an den Leuten Und das machen ganz viele verschiedene Personen Aber sehr viel die Gemeinden auch.
00:24:13: Und da hat man einfach jetzt ganz klar gesehen, es braucht eine Person die man in einer Gemeinde hat.
00:24:19: Die als einzige
00:24:20: der Ansprechpartner für alle Sorgen in der Bevölkerung ist ob Jung oder Alt einfach für alle.
00:24:26: und
00:24:27: das ist die
00:24:28: klare Anlaufstelle und da werden wir ganz klar mit tun.
00:24:32: Mit tun?
00:24:32: Mit zwei anderen Gemeinden!
00:24:35: Die Gemeinden Sankt Konrad, Geswandt und Scharnstein wollen Pilotgemeinten werden.
00:24:41: Sie wollen eine Stelle zur Koordination des sozialen Miteinanders schaffen.
00:24:46: Wie kann das konkret aussehen?
00:24:48: Birgit Appelt gibt einen Einblick.
00:24:50: Ja, diese drei Gemeinden sind eben die drei Nachbargemeinden Geschwanz, Sankt Konrad und Scharnstein.
00:24:57: Und die überlegen sie jetzt ganz konkret wie so eine sorgende Gemeinschaft koordiniert werden kann.
00:25:04: also es geht darum das soziale miteinander sozusagen sehr aktiv zu fördern und koordinieren.
00:25:13: Und um es nachhaltig auf die Beine zu stellen, braucht's da eine Zusammenarbeit der Gemeinden.
00:25:21: Es braucht dann in Zukunft sicheren Austausch, derjenigen, die diese Sorgen den Gemeinschaften koordinieren.
00:25:30: Ja, es ist eine gemeinsame Lernerfahrung, die Gemeinden wohnt ab Pilotprojekte in weiterer Folge durchführen und so eine sorgende Gemeinschaft
00:25:41: aufbauen.
00:25:54: Ein Netzwerk im Innen- und im Außen.
00:25:57: Simon Haas, Bürgermeister der Gemeinde Haselbach die seit drei Jahren eine solche Koordinatorin hat bestätigt die positive Wirkung.
00:26:06: Das Quartiersmanagement ist für uns als Bürgemeister und Verwaltung eine Riesenentlastung weil genau diese Notfälle und Krisenfälle, die bei Pflegebedarf auftreten immer bei uns aufgeschlagen sind im Rathaus in der Verwaltung.
00:26:23: Und das wird jetzt eben professionell übernommen von den Quartiersmanagerinnen.
00:26:28: Die haben sich über diese drei Jahre, wo sie inzwischen tätig sein, ein super Netzwerk aufgebaut zu Ärzten, Apothekenpflegediensten, zu den Kranken- und Pflegekassen bei uns – die wissen auch nicht, wie sie es wenden müssen!
00:26:41: Das ist sowohl für die Pflegebedürftigen selber, als auch vor allem für die pflegenden Angefährigenentlastung.
00:26:48: Gleichzeitig haben es eine ganze Reihe von aktiven Angeboten und Präventionsangeboten, die dazu beitragen, dass die Menschen länger fit bleiben, länger aktiv bleiben.
00:26:58: Und die interkommunale Zusammenarbeit ist, glaube ich, ein großes Pfund bei uns.
00:27:04: dadurch, dass wir eben das so verzahnt haben zwischen den beiden Gemeinden können wir gerade bei diesen Angeboten immer das Doppelte anbieten, weil eben von beiden Quartiersmanagerinnen diese Angebote koordiniert werden.
00:27:18: Und am Ende muss man halt aber auch das Glück haben genau die richtigen Menschen zu finden, die das wirklich mit Herzblut
00:27:24: machen.".
00:27:25: Jan Genau das hat eine Teilnehmerin der Exkursion besonders beeindruckt!
00:27:30: Agnes Pautzenberger, Liedermanagerin der Dranstein-Region sieht das Engagement als klare Volksfaktor bei der Schaffung einer solchen Koordination Stelle.
00:27:39: Am meisten habe ich eigentlich die Menschen begeistert.
00:27:43: In dem Fall waren es
00:27:44: viele Frauen, die sich da engagieren und in der Umsetzung mitarbeiten.
00:27:48: Man merkt einfach das an der Motor von den Projekten.
00:27:51: Es gibt zwar natürlich Unterstützung
00:27:53: von den Gemeindemandataren, von den Bürgermeistern
00:27:56: oder auch ein
00:27:57: Fördergeld was einmal sinnvoll ist.
00:27:58: gerade am Anfang eines Projektes aber steht und folgt mit
00:28:03: den Personen, die hinter dem
00:28:05: Projekt stecken und dies aufbauen.
00:28:07: Das nehme ich mir mit.
00:28:08: Es ist gut für viele Projekte und es
00:28:10: ist
00:28:10: zwar sehr einfach eigentlich, aber es tut nach wie
00:28:14: vor.
00:28:21: Drei Tage später – um das Wissen über etliche Modellprojekte.
00:28:26: reicher kommt die Reisegruppe wieder in Oberösterreich an, um hier inspiriert und motiviert gemeinsam ihre Projekten umzusetzen.
00:28:36: Michael Hammer Bürgermeister von Altenberg reflektiert seine Erfahrungen auf der Exkursion.
00:28:43: Also ich habe die Zusammenarbeit und generell die Reisegruppe sehr angenehm empfunden, es war sehr informativ aber das Klima untereinander sehr gut auch in den Basen oder in der Amtgestaltung ist.
00:28:55: man hat sehr zusammengefunden.
00:28:57: und was das wirklich Gute dabei war, man hat einfach gemerkt dass alle Das selbe Ziel haben, nämlich wir sind ja nicht verpflichtet worden für dieses Projekt.
00:29:05: Sondern die Gemeinden haben sich selber dafür beworben und alle wollen in diesem Bereich was machen.
00:29:10: und bei der Exkursion nebst dem, was wir alles gesehen oder erfahren haben, sind wir natürlich auch draufgekommen beim gegenseitigen Lernen von den anderen Gemeinden.
00:29:20: Was sind unsere Gemeinden?
00:29:22: dabei waren, schon alles gibt und man kann auch von denen sich viel abschauen oder auch was weitergeben ist ja in beide Richtungen möglich.
00:29:29: Und das hat sehr viel gebracht.
00:29:31: aber es war ein wirklich drei sehr angenehme
00:29:33: Tage.".
00:29:56: Das war der Podcast Zukunft hören!
00:29:59: Ein Kooperationsprojekt des Freien Radios Salzkammergut mit Agenda Zukunft dem Referat für regionale Zukunftsgestaltung des Landes Oberösterreich und dem Regionalmanagement Oberösterreich.
00:30:13: In diesem Podcast geht es um Gemeinde und Regionalentwicklung, und um nachhaltige Zukunftsvisionen.
00:30:19: Und in der aktuellen Episode haben wir uns dem Thema zukunftsfähige und sorgende Gemeinschaft gewidmet – und wir haben uns angeschaut wie der Agenda-Zukunft-Netzwerkprozess unter dem Titel Miteinander für einander wirksam dabei helfen kann eine solche zukunftspfähige und sorgennde Gemeinsschaft zu werden!
00:30:41: Alle Informationen zu dem Programm und zu erwähnten Projekten findet man wie gewohnt in den Shownutz zum Podcast bzw.
00:30:48: auch in der Sendungsbeschreibung auf der Homepage des Freien Radios Salzkammergut unter freiesradio.at.
00:30:55: Ja, wir hören uns wieder –
00:30:59: In Zukunft!
00:31:05: Der Podcast mit innovativen Impulsen zum gemeinsamen Gestalten für Menschen aus den Gemeinden von übermorgen Zukunft
00:31:16: hören!
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