Folge 22: Bürgerräte in Oberösterreich
Shownotes
Wie können Menschen wieder stärker in politische Entscheidungen eingebunden werden – jenseits von Wahlen und Parteipolitik? Und was passiert, wenn ganz unterschiedliche, zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger gemeinsam an Lösungen für ihre Gemeinde arbeiten? Das Beteiligungsformat „Bürgerrat“ zeigt die Potenziale einer vielfältigen Zusammenarbeit.
In OÖ ist der Bürgerrat seit 2014 Teil des agenda.zukunft-Modells. Nach rund 50 erfolgreich durchgeführten Bürgerräten zieht der aktuell erschienene Erfahrungsbericht „Bürgerräte in Oberösterreich“ eine Zwischenbilanz. Mitverfasst haben ihn Sabine Wurzenberger und Wolfgang Mader, die als erfahrene Prozessbegleiter:innen im agenda.zukunft-Netzwerk bereits viele Bürgerräte erlebt haben und ihre Erfahrungen in dieser Podcast-Folge teilen.
Weiterführende Links:
https://www.agenda-zukunft.at/beteiligung/buergerrat
Bild: RMOÖ
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00:00:02:
00:00:05: Der Podcast mit innovativen Impulsen zum gemeinsamen Gestalten
00:00:09: für Menschen aus den Gemeinden von übermorgen.
00:00:13: Mit und von Agenda Zukunft, dem Referat Regionale Zukunftsgestaltung des Landes Oberösterreich und dem Regionalmanagement Oberösterreich.
00:00:30: Demokratie leben und gemeinsame Ideen für die Entwicklung des eigenen Wohnorts ausdenken.
00:00:37: Darum geht es in dieser Podcastfolge.
00:00:45: Herzlich willkommen bei Zukunft hören!
00:00:48: Im Mittelpunkt stehen hier Gemeinde- und Regionalentwicklung und innovative Zukunftskonzepte.
00:00:55: Dieses Mal beschäftigen wir uns mit Bürgerreden, einem Bürgerbeteiligungsformat, das auch in Oberösterreich Menschen zur Mitgestaltung ihrer Gemeinde einlädt.
00:01:10: Wie können Menschen wieder stärker in politische Entscheidungen eingebunden werden – ganz jenseits von Wahlen und Parteipolitik?
00:01:19: Und was passiert wenn unterschiedliche zufällig ausgewählte Bürgerinnen und Bürger gemeinsam an Lösungen für ihre Gemeinde arbeiten?
00:01:30: Das Beteiligungformat Bürgerrat zeigt die Potenziale so einer vielfältigen Zusammenarbeit, aber dazu gleich mehr.
00:01:39: In Oberösterreich ist der Bürgerrat seit Jahrzehnteil des Agenda-Zukunftsmodells.
00:01:46: Nach rund fünfzig erfolgreich durchgeführten Bürgerräte zieht er aktuell erschienene Erfahrungsbericht «Bürgeräte in Oberösterreich eine Zwischenbilanz».
00:01:57: Diese Folge von Zukunft-Hörn erzählt von der Idee von gelebter Demokratie, von überraschenden Perspektiven für die Gemeindeentwicklung und darüber was entstehen kann wenn eben viele unterschiedliche Menschen gemeinsam über die Zukunft nachdenken.
00:02:18: Johannes Meinhard vom Referat Regionale Zukunftsgestaltung hat sich mit den beiden Autorinnen der erwähnten Studie Bürgerräte in Oberösterreich getroffen Sabine Wurzenberger und Wolfgang Mader.
00:02:32: Beide begleiten Bürgerräte seit vielen Jahren, und wissen aus der Praxis wie dieses Format wirkt – was die Herausforderungen sind und was es braucht damit ein Bürgerrat gut funktioniert.
00:02:45: Im ersten Teil ihres Gesprächs geht es um die Besonderheiten von Bürgerräten.
00:02:50: Wann machen sie eigentlich Sinn?
00:02:52: Wo liegen ihre Grenzen?
00:02:55: Und was passiert überhaupt mit den Ideen, die dort entstehen?
00:03:00: Aber bevor wir gleich der Art in die Tiefe gehen noch mal kurz zurück an den Start.
00:03:05: Was ist denn ein Bürgerrat überhaupt?
00:03:08: Also Bürgerrat ist ein spezielles Moderationsformat das ursprünglich in Amerika entwickelt worden ist unter dem Titel Wisdom Council Rat der Weisen von einem Organisationsberater, Jim Ruff.
00:03:24: Der hat damals erkannt, dass mit der Methode es wirklich gut funktioniert knifflige Themen ein Stück weit in einen Lösungsraum zu bringen.
00:03:34: Und da hat der Bürgerrat irgendwann mal vor vielen, vielen Jahren seine Wurzeln...
00:03:40: Was sind denn die besonderen Merkmale von diesem Beteiligungsformat?
00:03:44: Was macht so besonders?
00:03:47: Ich glaube das ganz Besondrigste daran ist, dass es eine Zufallsauswahl gibt.
00:03:51: Dass also nicht einfach ein Workshop ausgeschrieben wird und Es kommen irgendwelche Menschen oder der Bürgermeister sagt, da muss die gehen.
00:03:59: Sondern es wird wirklich am Gemeindeamt aus dem Melderegister Zufallsauswahl zogen und Menschen, die vielleicht noch nie dabei waren werden, einklauben.
00:04:10: Was dann so andere Merkmale-Kriterien damit zur Bürgerrad ist?
00:04:15: Das zweitwichtigste für mich ist, dass mit Dynamic Facilitation moderiert wird.
00:04:20: Es ist eine spezielle Methode, die herzlich kompliziert an ist aber im Prinzip einfach ein Gespräch zwischen zwei in der Gruppe, vor allem zwischen Moderator und einer Person immer.
00:04:33: Und es funktioniert so wie das Gehirn von einem Mensch, dass man ihn nicht so geniegt.
00:04:37: Jetzt überlegen wir nur, was sind die Probleme?
00:04:41: Sondern dass man springen darf das System entwickeln darf.
00:04:45: Es ist ein sehr cooles Format und es muss Kriterium für mich, für den Bürgerrat.
00:04:51: Wie ist denn so der typische Ablauf von einem Bürgerrats in einer Gemeinde?
00:04:56: Erst kommt jetzt darauf an wo man schon beginnt... Ich würde sagen, dass ganz typisch ist das in Oberösterreich vorhin ein Prozess integriert ist.
00:05:05: Also es gibt einen Prozess vorher und es gibt vor allem noch eine Möglichkeit sich zu beteiligen und es wird mit den Ergebnissen des Bürgerrates intensiv gearbeitet.
00:05:16: Der Ablauf ist natürlich dann wirklich an diese Zufallsstichprobe auch zu ziehen.
00:05:20: da werden über die Gemeinde eingeladen Es gehen Einladungen raus Und im Idealfall kommen dann auch zwischen fünfzehn und zwanzig Personen.
00:05:29: Das ist die ideale Gruppe für einen Bürgerinnen- und Bürgerrat, kommen da zusammen und dann während eineinhalb Tage miteinander intensiv auch gearbeitet, miteinander ins Gespräch kommen in den Dialog zu kommen.
00:05:42: Dynamic Facilitation ist eine der Grundmethoden, die man dann heute einsetzt.
00:05:47: Ich genieße das recht weil am Anfang war es für mich sogar schwierig, weil es ein bisschen untypisch ist für Moderation.
00:05:54: Man ist selber etwas mehr das Spielball in dem Gespräch und man kann sich darauf verlassen dass die Menschen die da sind, die teilnehmen also die Bürgerräte Die kommen auch, die wissen schon was dran ist.
00:06:09: Wo die Energie ist dort geht man hin.
00:06:11: Dort wo die Interessen sind und da wird man ein bisschen stückweit geführt.
00:06:15: Das ist wieder etwas anders.
00:06:16: Natürlich ist man präsent in der Moderation aber es ist natürlich schon stark nachorientiert.
00:06:24: wo bewegt sich die Energie der Personen, der Anwesenden hinter?
00:06:29: Mit den Ergebnissen wird dann weitergearbeitet, also es gibt Empfehlungen des Bürgerinnen und Bürgerrates.
00:06:35: Diese Empfehnungen werden dann idealerweise auch präsentiert in einem sogenannten Bürgercafé.
00:06:41: und das Schöne ist eben dran, wenn sie in ein Agenda-Zukunftprozess integriert sind, dass mit den Ergebnisse weiterge arbeitet wird bzw.
00:06:49: dass diese Ergebnisse schon oft sehr stark die Richtung bestimmen an den Bürgerinnen- und Bürgeprozessen.
00:06:58: Was passiert mit den Bürgerrätinnen nach dem Bürgerrat selbst?
00:07:02: Löst sie der dann wieder auf oder bleibt dieses Struktur bestehen.
00:07:06: Also die Struktur selbst der Bürgerrad ist noch ein Bürgercafé nach der Präsentation zwar zu Ende.
00:07:12: Das Schöne ist aber in der Zukunft, wir erleben das ja oft, Sabine genauso wie, dass dann Personen den Bürgerrad dabei waren, dann sie integrieren ins Kernteam weiter mitgesteuert und spätestens bei Projektwerkstätten wieder auftauchen ihre eigenen Ideen und Gedanken, die Sie in der Lösungsfindung beigetragen haben auch mitzuwirken.
00:07:32: Und ja, es entsteht so etwas, was man begegnet sich anders in einer Gemeinde.
00:07:36: Da noch, wenn wir dann miteinander mal eineinhalb Tage für die Zukunft entwickelnder Gemeinde gearbeitet hat, begegnete man sich anders.
00:07:44: Ich würde gerne nochmal zurück zur Zufallsauswahl kommen.
00:07:48: Warum ist dieses Prinzip beim Bürgerrat so zentral?
00:07:51: Was ist der Unterschied dazu, wenn jetzt ein Workshop macht, wo ich einfach als gezielt einlade?
00:07:58: Du kriegst da ganz andere Menschen durch die Zufallsauswahl.
00:08:02: Also du hast eine Altersunterscheidung,
00:08:06: d.h.,
00:08:06: man schaut, dass man ein Drittel jungen Menschen zwischen in der Regel sechzehn bis fünfundzwanzig auswählt.
00:08:14: Ein Drittel so im mittelalterlichen Segment bis fünfefünfzig und ein Dritel bei den älteren Menschen.
00:08:21: Dadurch kriegt man alleine schon einen anderen Mix.
00:08:24: Dann ist es halt auch nur so, ich kriege einen Brief nach Hause geschickt, wo drinnen steht, hey du bist ausgewählt.
00:08:29: Das heißt die Couchpotato, die sich vielleicht denkt naja, Bürgerbeteiligung hat jetzt mit mir wenig zum tun, hat ernsthaft sich selbst die Frage zu stellen geht's da hin oder beschränke mich darauf dass ich beim Stammtisch darüber schimpfe das nichts weitergeht im Ort und dies ist ja ganz oft so, dass dann wirklich Menschen das erste Mal überhaupt zusammen vom Markt gehen.
00:08:52: Denkt es sich schon was, das ist anders wie Einladung in der Gemeindezeit und wo drittet eh alle?
00:09:02: Vielleicht eine kleine Ergänzung dazu.
00:09:04: Das Interessante ist ja viele kommen mal... Manchmal hört man das im Startrunden, ich komme zum Zuhören, ich mache einmal rein, horchen auch.
00:09:13: Das Lässige ist da dran bei Dynamic Facilitation.
00:09:15: Da steckt das Wort Dynamic drinnen.
00:09:18: Und es ist wirklich so dynamisch Das gar nicht zurückkehren, sondern fangen die Leute an zum Reden und reden auch von einer von Herzen her.
00:09:25: Und genau um das geht es!
00:09:27: Und wenn da so eine bunte Runde beieinander ist – und am besten ist natürlich, weil man old-und jung zusammenkriegt vor verschiedensten Perspektiven her, die Menschen ihre Sichtweisen beitragen, dann wird's richtig lustig und wird so spannend.
00:09:42: Und was ja dann auch wesentliches Gemeinnahanliegen auf der Lösung werden miteinander kreiert und miteinander gefunden?
00:09:50: Aber das heißt, der Vorteil könnte durchaus sei dass ich sage, ich kann mich für die Gemeinde engagieren.
00:09:55: Ich bringe mir ein und nach zwei Tagen ist es aber wieder vorbei.
00:09:58: Das heißt dieses Engagement ist zeitlich begrenzt und ich kann mit trotzdem meinen Ideen mit meinen Vorschlägen in den Gemeinden bringen.
00:10:08: Was sind denn so typische Fragestellungen Anlassfälle wenn eine Gemeinde sitzt dafür entscheidet einen Bürger durchzuführen?
00:10:18: Also prinzipiell ist die Themenlandschaft wahnsinnig Punkt.
00:10:21: Jede Gemeinde hat so ihre eigene Herausforderung und ich sage jetzt mal eine, der Typisch ist.
00:10:27: mir möchten das abseits von den üblichen Verdächtigen andere Leute auch mit nachdenken und mit reden.
00:10:36: also das kann schon ganz ein Grundintention sein.
00:10:39: oder man sagt ja wir haben eine Herausforderung zum Beispiel im Bereich der Nahversorgung Wir wissen da braucht es eine neue Lösung.
00:10:48: oder manche Gemeinden haben ein gestalterisches Thema und sagen, wir wollen sicher sein, dass da was finden, was für viele Menschen gut passt.
00:10:58: Und wir wollen einfach im Vorfeld von einer Planung schon Bedürfnisse berücksichtigen.
00:11:04: Ich würde sagen thematisch der Grund warum man Bürgerrat macht, das kann nicht bunt sein.
00:11:11: Wichtig ist dann, dass man eine gute Frage draus formuliert so dass die Bürgerinnen und Bürgerskühle Hey, das ist was, da noch Mächte mehr einbringen.
00:11:19: Das hat etwas mit mir zu tun!
00:11:20: Weil dann ist die Chance, dass es mithun einfach angegeben
00:11:23: wird.
00:11:24: Das heißt eine brennende Fragestellung ist Konfuraussetzung fürs gelingen?
00:11:28: Ja und das ist manchmal gar nicht so leicht, dass man die gut findet.
00:11:31: Darum braucht's auch im Vorfeld ein Team, mit dem man den Bürgerrat plant und einfach auch sagt, was ist denn... Manchmal ist ja die Frage, die drunter liegt erst die spannende also nicht die erste was damals leerständen Gebäude, sondern drunter liegt vielleicht wie schaffen wir Begegungsräume?
00:11:49: Welche Art von Begegnung braucht es im Ort?
00:11:51: und dort holt man dann die Leit ab.
00:11:53: Weil ja vielleicht das Haus an sich nicht so wichtig ist aber Begegenung schon.
00:11:57: Das heißt miteinander noch denken, wie kann eine gute Frage lauten, die viel Leid anspricht?
00:12:03: Das ist schon wichtige Anfangsherausforderungen.
00:12:07: Das war's!
00:12:08: Der Bürgerrat ist sehr gut geeignet dafür.
00:12:11: komplex emotional besitzte Themen, kann man das so sagen.
00:12:16: Ich darf sagen, schwierig ist dort wo es reinpolarisierend ist.
00:12:19: Also wo es schon zum Beispiel politische Grabenkämpfe gibt da weiß ich gar nicht ob im Bürgerrat empfehlen wird.
00:12:25: das wäre dann für mich eher so.
00:12:26: Da verharzt man vielleicht leid.
00:12:28: aber dort wo ich weiß dass jetzt nichts was nur eine gute Lösung gibt also weil Sondern dort wo ich sage, da muss ich ganz viele verschiedene Leiter mal gespieren und hören.
00:12:38: Und miteinander müssen wir dann vielleicht noch denken was ist denn von den vielen guten Ideen des aller-aller-gescheizten?
00:12:44: Für sowas finde ich im Bürgerrat total spannend.
00:12:47: Und ein bisschen auch zum ganz aus sich denken normal aus dem typischen Kastel in dem man sich sonst so bewegt.
00:12:56: Die Bürgermeisterinnen sind immer wieder überrascht wie wahnsinnig
00:13:01: gescheit
00:13:02: und bodenständig und flau Bürgerinnen dann ihre Empfehlungen formulieren.
00:13:08: Und das gibt dann halt auch Mut für die
00:13:10: Umsetzung.".
00:13:11: Wolfgang, du hast es vorher schon angesprochen.
00:13:13: Eine Besonderheit in Oberüsterreich ist dass der Bürgerrat jeweils einfach immer in diesen Agenda-Prozess eingebettet ist.
00:13:21: Was passiert denn eigentlich jetzt mit diesen Ergebnissen?
00:13:26: Wie wird mit denen weitergearbeitet auf gemeinde Ebene?
00:13:30: Ja, da muss ich vielleicht auch noch mal dazu ergänzen.
00:13:34: Auch auf dieser Fragestellung ist es eine brennende Frage, aber sehr offene Frage und wir werden am Beginn von einem Bürgerrat immer mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern selber dann auch gearbeitet.
00:13:46: was sind jetzt wirklich andere Themen dazu?
00:13:48: Zu der Frageställung an welchen Themen wollen sie erarbeiten?
00:13:52: aus den Themenstellungen Empfehlungen, das wird ja auch oft gibt es über Thema drüber zu.
00:13:58: Das werden auch zu Leitthemen in der Gemeindeentwicklung dann öfter.
00:14:02: Das kann ein Punkt sein aber natürlich gibt es einzelne Lösungsansätze für Herausforderungen oder Probleme die in eine Lösung zugeführt werden dann in weiterer Form des Prozesses also in den Prozess mit integriert werden zum Beispiel da auch dann ein Themen- oder eine Lösungs ansatz da auch in einer Projektwerkstatt auf.
00:14:22: Und in der Projektwerkstatt wird es dann noch mit ganz neuen Personen entwickelt, weiterentwickelt, konkretisiert und einfach auch auf Schiene gebracht.
00:14:32: Das macht es eigentlich besonders, dass dieser Bürgerrat zwar als Format mal selbstständig steht aber in einem Prozess integriert ist und dadurch Möglichkeiten oder Weiterbearbeitung – die Umsetzung viel größer sind als wir, wenn man das wirklich ganz alleine stehen würde.
00:14:51: Das ist ein bisschen unter Anführungszeichen eine Garantie, dass die Ergebnisse dann einfach weitergetragen werden und nicht quasi verpuffen.
00:15:00: Und das nichts passiert mit ihnen?
00:15:02: Genau!
00:15:03: Ich würde mal so sagen, die Wahrscheinlichkeit ist ein vieles höher.
00:15:06: Also so passiert hundertprozentige Garantien wird es sowieso nie geben.
00:15:12: Man muss aber schon sagen auch, es ist schon angelegt auch.
00:15:15: Es werden viele Lösungen produziert.
00:15:17: Das wird natürlich auch das Förderteil der Kreativität.
00:15:20: Natürlich merkt man, spürt man dann auch in der Moderation aber als Teilnehmerin oder Teilnehmer.
00:15:25: Spürt mal wann, wenn man sagt jetzt ist man an einem Punkt genau das ist dort wohlmeinlich hin und das wäre eine konkrete Lösung.
00:15:33: Das kann dann weiterführen eben auch in verschiedenen anderen Formaten.
00:15:37: Ein Beteiligungsprozess ist einfach vieles möglich.
00:15:41: wie gesagt ob Projektwerkstatt
00:15:48: Ich denke manchmal muss man dann auch als Prozessbegleiterin schauen, dass jemand der da in so einem Bürgerrat Feuer gefangen hat.
00:15:55: Dass er dann in den nächsten Schritten im Prozess Unterstützung oder Gehör findet.
00:16:00: Das ist natürlich beim Bürgercafé.
00:16:02: Da haben Sie die Möglichkeit allen Gemeinderätinnen und Gemeinderäten dem Bürgermeistern und vielen anderen Mitbürgerinnen und Bürgern einmal ihre Ideen zu verklickern und dort weiter dran zu arbeiten und zu feilen, was sagen denn die anderen dazu?
00:16:20: Und dann ist aber schon so... ich denke an eine spezielle Gemeinde.
00:16:25: Wenn wir da nicht geschahen, also der wäre wahrscheinlich noch nicht dranbleiben, wenn nicht wer dann hingegangen werden gesagt hätte.
00:16:31: Aber wir möchten das allgehen!
00:16:33: Und würdest du uns da
00:16:34: weiterhöften?!
00:16:35: Das sind oft Knackmomente wo jemand in einem Bürgerrat Lust kriegt zu gestalten und dann kommt ein Gemeinderat auf den Zoo wird es damit tun und auf einmal passiert was, das ist echt cool.
00:16:47: Und die Leute gewinnt für ganz langes Engagement
00:16:51: oft.".
00:17:14: Das waren Sabine Wurzenberger und Wolfgang Mader über die Begrenzungen und Möglichkeiten eines Bürgerrats – und unter anderem über den Willen zum Ausprobieren und weitermachen!
00:17:27: Die beiden erfahrenen Prozessbegleiterinnen hören wir auch später noch einmal hier in dieser Sendung.
00:17:34: Ja, seit Jahrzehnten werden in Oberösterreich Gemeinden bei der Durchführung von Bürgerräten unterstützt im Rahmen des Förderprogramms Agenda Zukunft.
00:17:45: Johannes Meinhard hat bei Johann Le Fender von der Abteilung Trends und Innovationen beim Land Oberösterreich nachgefragt – wie kann denn aus seiner Sicht ein Bürgerrat die Demokratie stärken?
00:17:59: Ein Blick in die Geschichte und über unsere Grenzen hinaus zeigt, dass Demokratie- und freier Meinungsaustausch keine Selbstverständlichkeit sind.
00:18:06: Demokratie ist manchmal mühsam weil für Entscheidungen unterschiedliche Sichtweisen gehört und diskutiert werden müssen.
00:18:13: Das politische System in Österreich basiert auf dem Prinzip der repräsentativen Demokratie.
00:18:18: Die Bürgerinnen und Bürger wählen Personen aus, die es in verschiedenen Gremien vertreten sollen und dort in ihrem Sinn entscheiden sollen.
00:18:25: Diese Repräsentation kann über Parteien erfolgen oder über eine Direktwahl.
00:18:29: In Oberösterreich werden ja zum Beispiel die Bürgermeisterinnen und Bürgemeister mittlerweile direkt gewählt.
00:18:36: In den letzten Jahren gab es viele Gespräche und Überlegungen zur Erweiterung dieses repräsentativen Modells, da werden verschiedene Modelle und Instrumente diskutiert und auch der Bürgerrat wird immer wieder ins Spiel gebracht als Möglichkeit um neue Zielgruppen anzusprechen und neue Perspektiven in die Entscheidungsprozesse einzubauen.
00:18:55: Da zeigt sich einmal mehr, dass die lokale Ebene als Innovationslabor der Politik fungieren kann.
00:19:01: Vor Ort können neue Modelle ausprobiert und praktische Erfahrungen gesammelt werden.
00:19:07: Ergänter Zukunft in Oberösterreich ist in vielerlei Hinsicht ein Innovationsmotor.
00:19:12: Wir bringen neue Themen aufs der B, aber wir testen auch neue Methoden.
00:19:15: Schon vor über zehn Jahren wurde mit dem Bürgerrat als Ergenzung zum klassischen Beteiligungsprozess begonnen
00:19:22: Die lokale Ebene also als ideales Labor zum Ausprobieren für gesellschaftspolitische Innovationsprozesse.
00:19:31: Johann Le Fender weiter dazu, wie wichtig es ist das möglichst vielfältige Menschen demokratische Prozesse mitgestalten sollten?
00:19:40: Eine Überlegende dahinter war, dass bei den offenen Beteiligungsprozessen wo wir einladen und die Zukunft der Gemeinde zu gestalten meistens gewisse Gruppen überrepräsentiert sind und andere Gruppen unterrepräsentiert sind.
00:19:54: So ein klassisches Beispiel wäre die Alleinerzieherin mit Vollzeitjob, die hat schlichtweg nicht die Zeit und Energie sich in einem jahrelangen Prozess mit vielen, vielen ehrenamtlichen Stunden einzubringen.
00:20:05: Und da kann der Bürgerrat eine tolle ergänzende Möglichkeit sein um genau solche Zielgruppen niederschwellig anzusprechen und auch ihre Sichtweise ins Zukunftsprofil einfließen zu lassen.
00:20:16: Über das Instrument der Zufallsauswahl werden buchstäblich Herr und Frau Oberösterreicher angesprochen und eingeladen, sich in den Prozess einzubringen.
00:20:24: Das bringt neue Perspektiven mit sich und spricht neue Zielgruppen an die so vielleicht doch ein bisschen mehr Lust bekommen sich in demokratische Prozesse einzubrechen.
00:20:34: Die Erfahrung nach über zehn Jahren zeigt, Bügeräte sind kein Allheilmittel aber sie ist eine spannende Agent zum Bekannter Strukturen der politischen Willensbildung.
00:20:44: Sie sprechen neuer Zielgruppe an und eröffnen neue Sichtweisen- und Lösungswege.
00:20:49: Die kommunale Ebene ist das Innovationslabor der Politik, hier können solche Dinge ausprobiert, Erfahrungen gesammelt und es weitergedacht
00:20:57: werden.".
00:21:19: Von der Kommune aus also Weiterdenken eben zum Beispiel in einem Bürgerrat.
00:21:25: Noch einmal zurück zu Sabine Wurzenberger und Wolfgang Mada die diese Beteiligungsform nicht nur schon lange begleiten sondern auch den erwähnten Erfahrungsbericht dazu geschrieben haben Welche Haltung es braucht für einen erfolgreichen Bürgerrat und wie das eigentlich organisatorisch so abläuft, dazu gleich mehr.
00:21:46: Davor noch die Frage – welche Wirkung entfalten Bürgerräte in einer Gemeinde?
00:21:51: Was ist denn danach anders als davor?
00:21:54: Ich glaube, dass ganz oft in einem Bürgerrad Menschen die Erfahrung machen, dass möglich ist, total konstruktive Gespräche zu teilweise auch schwierige Themen, wo sonst hauptsächlich gestrigen wird oder wo parteipolitisch hin und her diskutiert wird.
00:22:15: Also die Menschen merken, man kann anders auch miteinander reden – das alleine macht schon was!
00:22:21: Das nehmen wir uns mit heim.
00:22:23: Und dann ist Bürgercafé und da merken noch viel mehr Menschen plus der Gemeinderat.
00:22:30: hey, man können über die Sachen so und zu reden.
00:22:34: Im Idealfall läuft es in einem Prozess so eine, dass sie merken und wir kommen eins umsetzen.
00:22:40: Das ist nicht nur Luft die man da produzieren oder schöne Texte, die dann niedergeschrieben werden sollen.
00:22:45: Der nächste Schritt der passiert auch unter nächsten Jahren auf allen Merkens das ist gestaltbar was wieder wohin?
00:22:52: Es ist nicht ein Utopie oder das kann nur das Gemeinde oberhaupt sein.
00:22:56: Das können ganz normale Bürger schaffen und ich denke das macht was allerlong wenn der gemeinte drauf bleibt auch mit dem Klima einem Ort?
00:23:06: Ja, das Thema Wirkung würde jetzt in zwei Richtungen sogar bringen.
00:23:12: Das Thema Wirkung nämlich innerhalb der Gruppe.
00:23:15: also es hat... noch keinen Bürgerrat geben, auch ohne die Nachher dann gesprochen worden ist.
00:23:20: Wie unheimlich toll es ist und wie lässig das ist, dass wir mit komplett verschiedener Sichtweise sich so gut miteinander austauschen können, ohne in Streit zu kommen oder miteinander ins Gespräch zu kommen, dass er mit den Sechzehnjährigen dann ins Gespräche kommt.
00:23:37: und wo gibt's denn diese Möglichkeiten?
00:23:39: Die gibt's oft gar nicht mehr.
00:23:40: so richtiger.
00:23:42: Und wie seht ihr dazu, dass wir stolz darauf sind, wie man miteinander umgehen kann.
00:23:49: Sie begegnen sich definitiv an, dass man sie in der Gemeinde begegnet und das finde ich ganz besonders.
00:23:57: Die Wirkung ins Außen ist schon ein paar Sachen angesprochen, aber auch auf sehr weichen Stellen, weil dort wo eineinhalb Tage über die Gemeinde gesprochen wird... merkt man auch in diese Richtung wird weiter gearbeitet, weiterentwickelt.
00:24:13: Es ist dann etwas ganzes Wesentliches.
00:24:16: auch das Thema der Wertschätzung für Bürgerinnen und Bürgerbeteiligung ist auch etwas für mich ganz Wesenliches auch des Weiterzulebener.
00:24:26: Das geht mit dem Bürgercafé, das Sichtboards mochen, das Spürboards machen.
00:24:30: was daran gearbeitet worden ist Ja, und ein weiterer Punkt den ich schon als Wirkung sehe ist manche Dinge werden erst durch dieses Gespräch.
00:24:39: Und durch diesen Bürgerrat oder auch andere Beteiligungsformen wird das einmal denkbar sein.
00:24:45: Nur das was denkbar ist kann er machbar werden bei einer
00:24:47: Gemeinde.
00:24:49: Es wird ja klarer.
00:24:50: also ich denke jetzt an ganz viele Gemeinden wo es halt Diskussionen über welche Form in der Nachversorgung brauchen muss und es wird relativ schnell klar Was braucht man und was braucht man nicht?
00:25:01: Und das ist natürlich schon hilfreich, wenn wir ein Modell weiterentwickeln will.
00:25:06: Dass es da so ein klares Bild gibt, das von allen Generationen dann getragen als Empfehlung vorgestellt wird.
00:25:12: Weil dort tun wir auch leichter als Verantwortungsträger – in die Richtung schauen wir weiter!
00:25:19: Ich denke, wir haben Gemeinden, wo eben fünf, sechs, sieben Jahre nach dem Bürgerrat zwar ganz große Projekte oder so real umgesetzt sind Dann ganz stolz sagen, da haben wir drüber geredet im Bürgerrat und das ist noch auf unserem Plakat gestanden.
00:25:35: Dass man das brauchen, wenn es jetzt gibt.
00:25:36: Wenn
00:25:38: eine Gemeinde zum Bürgerrat macht, was würde sie sagen?
00:25:41: Was sind denn die Voraussetzungen dafür?
00:25:44: Jetzt auch von der Haltung nicht gar nicht organisatorisch sondern... ...was muss ich denn dazu erlassen als Gemeinde?
00:25:50: Was fällt euch daheim?
00:25:51: Ich
00:25:53: würde sagen eines der wesentlichsten Punkte ist jetzt gerade sehr deutlich rausgekommen, was zur Biene gesagt hat.
00:25:58: Das ist zuhören!
00:26:00: Nimm mich ja in die Resonanz, gehen auch dann, wann Ergebnisse Empfehlungen gibt da.
00:26:06: Die er wertzuschätzen und wirklich herzuzwachen.
00:26:09: Und was machen wir draußen?
00:26:11: Also mit der Haltung dass sie dann etwas Neues anderes vielleicht einmal höre ist glaube ich mir ganz was wesentliches schlimm ist und funktioniert auch nicht, weil man schon mit einem vorgefertigten Plan der Gemeinde hinkommt.
00:26:24: So möchte man haben eigentlich haben wir das Ergebnis ja vielleicht ist sogar schon beschlossen und dann frage ich mich die Leute dass es zu spät und deshalb macht er gar keinen Sinn nicht sondern Es ist jetzt schon darum, die Empfehlungen wahrzunehmen.
00:26:38: Gut zuzuwachen wird zuschätzen und schauen miteinander was kann man auf Schiene bringen?
00:26:43: Und wo kann man eine Umsetzung bringen?
00:26:46: Ich würde sagen, man kann es auch wirklich nutzen.
00:26:49: Oft hat man sich im Gemeinderat oder in einem Ausschuss schon wahnsinnig viele Gedanken über das Thema gemacht.
00:26:56: Die Bürgerräte kommen ja oft mit Themen, die sind nicht ganz neu.
00:27:00: Auch die Ansätze sind nicht ganze.
00:27:04: die unglaubliche Chance ist, dass ich praktisch wie so ein Minigemeinde da sitzen habe von der Altersstruktur und die miteinander zu Empfehlungen kommen für das Thema.
00:27:13: Das heißt, als gemeindepolitischer Vertreter oder Vertretern auch mit einem guten Vertrauen.
00:27:18: einige sagen, ich muss jetzt ein Thema vorbringen, sondern es macht nicht einmal die Bürgerreite, dann wird's in einen Reflexionsraum gestellt im Bürgercafé.
00:27:27: Wir sind am richtigen Weg.
00:27:35: Und ich finde, das ist eine unglaubliche Chance.
00:27:39: Ich habe auch Gemeinde in einem Kopf, die haben ganz lange überlegt, dreißig im Ortsgebiet und dann gibt es natürlich wahnsinnig viele Schreien nach.
00:27:45: auf keinen Fall und die anderen sagen unbedingt... Du hast immer das Gefühl ... Das war so deutlich!
00:27:50: Im Bürgercafé wird diese Empfehlung brauchen wir vor allem indem man den Bereich und danach ums Mut kauft.
00:27:58: Ich denke, ich glaube eine Gemeinde muss Lust drauf haben Die Ergebnisse, die da kommen, dann in einen nächsten Schritt zu bringen.
00:28:07: Ich glaube das ist auch wichtig!
00:28:08: Nicht nur zu hören, zu hören ist das Erste aber dann auch das weitertragen und schauen wie dummer er weiter.
00:28:14: Weil dann empfaltet der Bürgerrat die größte Kraft.
00:28:19: Und eine kleine Ergänzung von der Haltung her.
00:28:22: ganz schlimm ist wenn man Angst hat... Entweder zu große utopische Sachen dann gewünscht werden und gefordert werden.
00:28:34: Man darf sich schon klar sein, also das zeigt auch die Erfahrung, wenn da so fünfzehn bis zwanzig Personen miteinander wirken muss man fast schauen dass sie sind sehr realistisch, sehr umsetzungsnahe sag ich immer sowas geht und was nicht geht in der Gemeinde.
00:28:50: Also man braucht ja keine Ängste haben, dass dort jetzt Utopien rauskommen Unmögliches.
00:28:57: Das heißt, die Ideen werden ja dann in dem darauffolgenden Agenda-Prozess zusammengeschliffen oder bearbeitet?
00:29:05: Ja und zum Teil auch schon beim Bürgerrat selber.
00:29:08: Weil jetzt hast du nach einem ersten Tag vielleicht schon an die hundert verschiedene Ideen am Tisch, die sind ja nicht alle da gleichwertig sondern... die Bürgerräte überlegen schon gemeinsam, was sind unsere zentralen richtig, richtig guten Punkte, die wir unbedingt unseren Bürgerinnen sagen wollen.
00:29:30: Und das alleine ist ja ein Trichter, wo diese vielen Ideen durchgehen und wo dann so ein Essenz am Schluss da ist, die man präsentiert – und dann geht es natürlich im Prozess noch mal weiter.
00:29:42: Vom organisatorischen Aspekt her, was braucht's denn an Vorbereitung?
00:29:47: Wie aufendig ist es, einen Bürgerrad durchzuführen?
00:29:50: Es ist nicht ganz wütend, aber es ist auch nichts.
00:29:54: Ich würde sagen, wenn man acht Wochen vorher anfängt mit einem Team und mal überlegt wie viele Leute wollen wir einladen?
00:30:02: Wer zirkt die Zufallsauswahl?
00:30:03: Das muss am Zentralen Melderegister oder am Gemeindeamt von jemandem machen, der Zugriff natürlich hat auf diese Daten.
00:30:12: Wie machen wir die Einladung?
00:30:14: Also es gibt schon ein paar Punkte, die muss ich im Vorfeld bedenken und das braucht einfach eine gute Öffentlichkeit zur Arbeit.
00:30:19: Weil die Leute müssen einfach im Ort an mich kriegen.
00:30:22: Jetzt kommt da eine Einladungen und es kann sein dass sie gefragt werden.
00:30:26: Dass diese Vorprozesse für die Chance Zeit geben.
00:30:29: Aber dann der Bürgerrat.
00:30:31: in sich ist jetzt für Gemeinde nicht so wahnsinnig viel Arbeit weil den moderieren wir und nachdem keine politischen Vertreter im Bürgerrat dabei sind Haben sie eigentlich frei?
00:30:43: Ja und was natürlich jetzt ganz praktisch noch dazu gehört, ist ein Raum den man anderthalb Tage gut nutzen kann.
00:30:50: Und der für so eine Gruppengröße sehr gut eignet.
00:30:54: im Idealfall dann auch nur wo eine Verpflegung möglich ist.
00:30:58: aber wenn man diese acht Wochen hört das beginnt mit einem Planen zum überlegen und die Einladung zu überlegen.
00:31:06: es ist vom Aufwand her überschaubar.
00:31:09: Was wir schon sehr darauf achten an der Begleitung ist, dass die Zufallsauswahl wirklich konsequent und errichtig gemacht wird.
00:31:18: Und nicht dann ausgesippt wird – das geht gar nicht!
00:31:20: Das ist einfach wirklich her, dass es funktioniert, wenn das einmal gemacht ist und die Einladungen draußen sind... Es kann manchmal passieren, weil man bestimmte Zielgruppen gerne dabei hätte und sie vielleicht noch nicht so angemeldet sind.
00:31:34: Ob das die Jungen oder die Mitgläuter sind in einer Gemeinde, da kann man entsprechend der Liste auch dazu was auswohlen, nach telefonieren.
00:31:42: Das hat schon manchmal gegeben.
00:31:44: Das würde einen gewissen Aufwand mit sich bringen.
00:31:47: aber das wäre vor allem dann, wenn jetzt zum Beispiel es wäre gar nicht von den Jungen angemelt, dass man da mal nachfragt um sagen wir... diverse Gruppe zusammenzubringen, aber immer entsprechend dazu falls auswohlen.
00:32:02: Aber es ist ja sehr unterschiedlich.
00:32:03: also oft ist so ich jetzt gerade eine Gemeindekopter hat mir irgendwann der Bürgermeister auch gehabt und gesagt du wie viel kann dein nehmen?
00:32:09: Weil ich schon dreißig auf der Liste und dann haben wir eher schon wieder Müssenlein ausladen!
00:32:13: Also das kann auch passieren weil wenn ein Bürger mitkriegt hätte er tut's jetzt was und da können wir mithreden Dann kann das auch.
00:32:21: Ich finde schon, es muss gut eingebettet sein in das Grundgeräusche der Gemeinde.
00:32:27: Und für dies müssen wir bis solls fragen!
00:32:59: Das ist der Podcast Zukunft hören – ein Kooperationsprojekt des Freien Radios Salzkammergut
00:33:06: mit
00:33:06: Agenda Zukunft dem Referat für regionale Zukunftsgestaltung des Landes Oberösterreich und dem Regionalmanagement Oberösterreich.
00:33:16: Hier geht's um Gemeinde- und regionalentwicklung und um nachhaltige Zukunftsvisionen.
00:33:22: Diesmal haben wir über das Beteiligungsformat Bürgerräte gesprochen.
00:33:49: Zukunft hören eingeben.
00:33:52: Wir verlinken dort und in den Shownotz natürlich auch den erwähnten aktuellen Erfahrungsbericht Bürgerräte in Oberösterreich von Sabine Wurzenberger und Wolfgang Maader, die in dieser Episode im Gespräch zu hören waren.
00:34:11: Das war's für heute!
00:34:13: Wir hören uns wieder – in Zukunft!
00:34:25: von übermorgen.
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